Ich bekomme das arrogante Kopfnicken wie Cristiano Ronaldo, nach dem Hammer Freistoß gegen Portsmouth, einfach nicht unterdrückt, jawoll, ich feier mich selbst.
Doch bis es soweit war musste ich dahin, wo nur noch der saubere Auftritt hilft, hätte ich mir doch in meinem Leben nie vorstellen können einmal in eine Lineare Algebra mündlich Prüfung gehen zu müssen. So war es aber nun leider. Wo die meisten wohl blutroten Stuhl vor Angst bekommen hätten, half mir das neue PC-Spiel Pro Evolution Soccer 2010 über diese schwere Woche des Lernens hinweg. Klar, ich hätte es einfach haben können, einfach hinsetzen in die Uni Bib, so wie du, wo mich nichts ablenkt, aber das hätte keinen Spaß gemacht. Was hat mir zum Erfolg verholfen? Ich habe den Stoff wie Weihnachtsgedichte auswendig gelernt, zudem schön brav aufgetreten und ganz wichtig, Fresse halten, wenn man nicht gefragt wird. Das war wohl das allerschwierigste, da kann man nämlich noch alles dann mit dem Arsch wieder einreißen.
Ob ich denn nicht nervös war? Nene, nur bis kurz vor Schluss, dann, wenn man auf den Moment wartet, dass die Tür aufgeht, da schlug dann doch die Pumpe bisschen hoch. Dann aber, wie ich es hier ja immer predige, Schultern zurück, Brust raus, Kopf aufrecht, den Schlag im Gesicht hatte ich vom Frühaufstehen sowieso noch hängen. Ab rein, zuerst dem Prof, den ich zum ersten Mal im Real Life gesehen habe und nur aus einem Bild ausm Internet kannte, die Hand gegeben, danach bei seinem Sidekick abgecheckt. Ja, dann gings los, Isometrie...Da meine Leser aber schlau sind, werde ich da nicht weiter drauf eingehen. Aber ihr hättet das nicht geschafft, außer ihr wärt reingegangen und direkt unter den Schreibtisch gekrochen, jede zweideutige Bemerkung unterlasse ich an dieser Stelle, weil das der Humor der dummen Leute ist.
Nun ist es ja nichts besonderes ein Vordiplom Informatik einer Elite Universität zu besitzen, das schaffen viele, du zwar nicht, aber so Superbrains wie ich. Das Besondere ist im Nachhinein der Aufwand, den ich dafür betrieben habe, was jedes andere Vordiplom total entwertet...Zusammenfassend kann man von den ersten 3 Jahren sagen, dass ich mit Abwesenheit geglänzt habe, bei meinen Kommilitonen hat nur das fettige Haar geglänzt.
Freak out.
Montag, 2. November 2009
Dienstag, 22. September 2009
Baden-Marathon
Jaja, am letzten Sonntag war Baden-Marathon, oder wie ich es auch nenne - Eierlauf.
Vorweg, ich war nicht dabei, was mich aber nicht davon abhält mich drüber auszulassen. Muss doch dieser lächerliche Auflauf von Antisportlern direkt auf meiner Straße laufen. Ich musste an diesem Tag arbeiten.
Ich vergaß völlig, dass dieser Schundwettbewerb stattfand, so war ich umso mehr verwundert über die Absperrungen, die ich durch meine noch vertrockneten Augen erblickte. Aber mir trieb es sofort die Tränen in die Augen...Das war der bisher traurigste Anblick, den ich je in meinem Leben gesehen hatte. Da gingen sie, die möchtegern Laufprofis, sie gingen. Hatten alle ihr Vollpolyester-Shirts und ihre Leggins an, die sie für billig Geld bei den mexikanischen Wochen im Lidl vom Wühltisch erworben hatten. Dazu die obligatorischen Laufschuhe mit Gelfüllung im Fersenbereich - ich schämte mich fremd. Wieso? Ja, es war ja noch der Walking-Marathon, aber selbst da blieb' schon allen die Puste weg. Einer lief am schnellsten, doch der lief nicht innerhalb der Absperrung, sondern außerhalb davon zur Arbeit, das war ich...
Die wollten mir schon die Goldmedaille des Siegers um den Hals hängen, aber ich musste dankend ablehnen und erklären, dass ich doch nur ganz normal zur Arbeit laufe. (Anmerk.: Dieser Satz ist frei erfunden und gilt nur als belustigende Ergänzung zum bisher Gesagten.) Es war schon ein erbärmliches Bild, das es sonst nur im Februar gibt, da heißt das ganze dann Fastnachtsumzug. Für mich als denkend, strebenden Menschen (Anmerk.: Attribute können von der Wirklichkeit leicht abweichen)sehe ich natürlich nur ein und dasselbe Spektakel.
Doch umso mehr ich meiner Arbeit näher komme, da sehe ich doch eine Person joggen. War dies doch der "Jogg-"Marathon? Ich meinte meinen Kumpel Herrn B. zu erkennen, da er in Haltung und Gesichtsausdruck ihm sehr ähnelte. Aber doch nur getäuscht, es handelte sich um eine mental-angeschlagene Person, die mit seinem gehende Betreuer halt mal joggte. Der zeigte wenigstens Herz bei der Angelegenheit.
Herrn B., der am Halbmarathon mitlief, ist es nun zu verdanken, dass ich nun weiß, wo genau der Maßstab der Unsportlichkeit für männliche Personen bis 39 Jahre liegt. Und der liegt bei 2.03Stunden für einen Halbmarathon. Alles, was dahinter liegt, hat ein Holzbein oder ist Pirat.
Wieso ich das jetzt einfach so pauschal sagen kann?
Herr B. hat sich natürlich intensivst auf diesen Lauf mit konstantem Bierkonsum, Trainingsfaulheit im Sportverein und Zählen der Holzstrukturstreifen in seinem Holzschreibtisch, während er mit Nixtun beschäftigt war, auf diesen Volkslauf vorbereitet. Falls du das jetzt nicht kapierst - er hat einfach nichts gemacht, im Gegenteil alles dafür getan, dass er nicht trainiert.
Er hat all' denjenigen "Sportlern" ins Gesicht gespuckt, die sportlich sein wollen und selbst bei Herrn B. müsste man sich mal erkundigen, ob er überhaupt mal eine Ehrenurkunde als Jugendlicher für seine sportlichen Leistungen erhalten hat. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an den Läufer B., der sich für diesen Test nicht zu schade war.
Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr auch daran teilzunehmen und in bei den Schlusskilometern an den Versagern vorbei zu rennen und dann zu sagen "Ich habe Krebs, aber ich renne weiter."
In diesem Sinne bleibt nur noch zu sagen, "Du kannst nix und Du kannst laufen".
Sauber bleiben...
Vorweg, ich war nicht dabei, was mich aber nicht davon abhält mich drüber auszulassen. Muss doch dieser lächerliche Auflauf von Antisportlern direkt auf meiner Straße laufen. Ich musste an diesem Tag arbeiten.
Ich vergaß völlig, dass dieser Schundwettbewerb stattfand, so war ich umso mehr verwundert über die Absperrungen, die ich durch meine noch vertrockneten Augen erblickte. Aber mir trieb es sofort die Tränen in die Augen...Das war der bisher traurigste Anblick, den ich je in meinem Leben gesehen hatte. Da gingen sie, die möchtegern Laufprofis, sie gingen. Hatten alle ihr Vollpolyester-Shirts und ihre Leggins an, die sie für billig Geld bei den mexikanischen Wochen im Lidl vom Wühltisch erworben hatten. Dazu die obligatorischen Laufschuhe mit Gelfüllung im Fersenbereich - ich schämte mich fremd. Wieso? Ja, es war ja noch der Walking-Marathon, aber selbst da blieb' schon allen die Puste weg. Einer lief am schnellsten, doch der lief nicht innerhalb der Absperrung, sondern außerhalb davon zur Arbeit, das war ich...
Die wollten mir schon die Goldmedaille des Siegers um den Hals hängen, aber ich musste dankend ablehnen und erklären, dass ich doch nur ganz normal zur Arbeit laufe. (Anmerk.: Dieser Satz ist frei erfunden und gilt nur als belustigende Ergänzung zum bisher Gesagten.) Es war schon ein erbärmliches Bild, das es sonst nur im Februar gibt, da heißt das ganze dann Fastnachtsumzug. Für mich als denkend, strebenden Menschen (Anmerk.: Attribute können von der Wirklichkeit leicht abweichen)sehe ich natürlich nur ein und dasselbe Spektakel.
Doch umso mehr ich meiner Arbeit näher komme, da sehe ich doch eine Person joggen. War dies doch der "Jogg-"Marathon? Ich meinte meinen Kumpel Herrn B. zu erkennen, da er in Haltung und Gesichtsausdruck ihm sehr ähnelte. Aber doch nur getäuscht, es handelte sich um eine mental-angeschlagene Person, die mit seinem gehende Betreuer halt mal joggte. Der zeigte wenigstens Herz bei der Angelegenheit.
Herrn B., der am Halbmarathon mitlief, ist es nun zu verdanken, dass ich nun weiß, wo genau der Maßstab der Unsportlichkeit für männliche Personen bis 39 Jahre liegt. Und der liegt bei 2.03Stunden für einen Halbmarathon. Alles, was dahinter liegt, hat ein Holzbein oder ist Pirat.
Wieso ich das jetzt einfach so pauschal sagen kann?
Herr B. hat sich natürlich intensivst auf diesen Lauf mit konstantem Bierkonsum, Trainingsfaulheit im Sportverein und Zählen der Holzstrukturstreifen in seinem Holzschreibtisch, während er mit Nixtun beschäftigt war, auf diesen Volkslauf vorbereitet. Falls du das jetzt nicht kapierst - er hat einfach nichts gemacht, im Gegenteil alles dafür getan, dass er nicht trainiert.
Er hat all' denjenigen "Sportlern" ins Gesicht gespuckt, die sportlich sein wollen und selbst bei Herrn B. müsste man sich mal erkundigen, ob er überhaupt mal eine Ehrenurkunde als Jugendlicher für seine sportlichen Leistungen erhalten hat. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an den Läufer B., der sich für diesen Test nicht zu schade war.
Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr auch daran teilzunehmen und in bei den Schlusskilometern an den Versagern vorbei zu rennen und dann zu sagen "Ich habe Krebs, aber ich renne weiter."
In diesem Sinne bleibt nur noch zu sagen, "Du kannst nix und Du kannst laufen".
Sauber bleiben...
Dienstag, 25. August 2009
Mal morgens unterwegs...
Warum ich früh morgens um kurz nach 8Uhr durch die Karlsruher Innenstadt laufe? Das liegt daran, dass ich mich ausnahmsweise zur Uni zum Lernen bewege. Ich bin noch leicht benebelt, denn ich habe wenig geschlafen, ich sehe schlecht, dafür rieche ich umso besser. Es riecht nach Müll, liegt daran, dass unsere orangenen Freunde die Straße mit riesen Grillzangen vom Unrat unserer Mitbürger befreien - wie gut es diese Leute doch haben, einfach Müll in die Tonne und fertig. Ich zögere für einen Augenblick, ob ich mir nicht die orangene Warnweste ausm Auto hole und mich zu den Leuten dazu geselle, dann wär nix mehr mit Lernen, dann wär vorbei. Aber immer weiter machen heißt es ja, also Gedanken wieder löschen und weitergehen. Ich werde wie ein Aussätziger von den Leuten am Straßenrand angeguckt, welche gerade Ihre 20Liter Swirl Müllbeutel zuschnüren. Kopf hoch und weitergehen. Die Müdigkeit ist unerträglich. So langsam reihen sich die ersten Studenten in meinen Laufweg ein, aber ich gehöre nicht zu dieser Gruppe, denn meine Jeans passt und ist auf Fußhöhe nicht zerissen. Ich hätte auch direkt so wie ich war in eine Bank als Junior Manager reingehen können, das einzige, was mich verrät ist mein Eastpak Rucksack, für eine Ledertasche von Porsche Design langt eben mein Geld noch nicht, auch wüsste ich nicht, was ich dort reinfüllen sollte außer 3 Kugelschreiber und ein Fläschle Jägermeister.
So langsam erreiche ich die Uni Bib, schwer geschafft, bin ja noch im Halbschlaf. Neven kommt an, wir gehen rein und beginnen schleppend mit Lernen. Was mir innerhalb der Bib sofort auffällt, ist, dass ich sofort feststellen kann, welcher Student noch bei seiner Mami wohnt oder nicht. Da ihr Leser diese Gabe nicht habt, gebe ich euch einen offensichtlichen Tipp. Jeder Vollpfosten, der eine Standard Wasserflasche aus Glas ausm 12er Kasten Wasser dabei hat, wohnt noch bei seiner Mama, denn nur Mütter kaufen diese braunen Kästen, die schon im "summer of '39" up to date waren.
Ja, das ist mir so aufgefallen und wird euch ab jetzt auch in eure Augen stechen. Ich werde meine Mitbürger weiter beobachten und in diesem Blog berichten, was mir so auffällt, bis dahin, Brust raus, Kopf hoch!
So langsam erreiche ich die Uni Bib, schwer geschafft, bin ja noch im Halbschlaf. Neven kommt an, wir gehen rein und beginnen schleppend mit Lernen. Was mir innerhalb der Bib sofort auffällt, ist, dass ich sofort feststellen kann, welcher Student noch bei seiner Mami wohnt oder nicht. Da ihr Leser diese Gabe nicht habt, gebe ich euch einen offensichtlichen Tipp. Jeder Vollpfosten, der eine Standard Wasserflasche aus Glas ausm 12er Kasten Wasser dabei hat, wohnt noch bei seiner Mama, denn nur Mütter kaufen diese braunen Kästen, die schon im "summer of '39" up to date waren.
Ja, das ist mir so aufgefallen und wird euch ab jetzt auch in eure Augen stechen. Ich werde meine Mitbürger weiter beobachten und in diesem Blog berichten, was mir so auffällt, bis dahin, Brust raus, Kopf hoch!
Montag, 18. Mai 2009
Wir lernen Stochastik, heute "die Randdichte"
Gerade eben hat mich Neven dazu inspiriert, anstatt nur Stuss zu schreiben, doch auch mal den Leuten die Möglichkeit zu geben, von unserem allumfassenden Uniwissen zu profitieren.
Was ist die Randdichte? Eine Frage, wie sie euch jeder Mulatte auf der Straße mal stellen könnte. Hat das etwa was mit Zufallsvariablen und Verteilungsfunktionen zu tun?
Absoluter Quatsch.
Die Randdichte ist genau der Moment des menschlichen Körpers, an dem das letzte Bier genau an der Unterkinnlade steht und jedes weitere die plötzliche Erblindung zur Folge hätte. Dabei gilt: Ist die Randdichte erfüllt, so geht kein Bier mehr rein, die Umkehrung gilt im Allgemeinen nicht, sehr wichtig, bitte beachten.
Die Randdichte ist zudem nicht zu verwechseln mit de' Randfichten. De' Randfichten können zwar auch zur sofortigen Erblindung führen, stehen aber bei vielen nicht unbedingt im Zusammenhang mit der Randdichte. Randdichte und de' Randfichten schließen sich jedoch nicht gegenseitig aus.
So, jetzt wisst Ihr sogar als Nicht-Studenten oder Studenten eines niederträchtigen Studiengangs, was die Randdichte ist und könnt alle nach Hause schicken, die euch die Frage stellen.
Wir lernen Stochastik.
Was ist die Randdichte? Eine Frage, wie sie euch jeder Mulatte auf der Straße mal stellen könnte. Hat das etwa was mit Zufallsvariablen und Verteilungsfunktionen zu tun?
Absoluter Quatsch.
Die Randdichte ist genau der Moment des menschlichen Körpers, an dem das letzte Bier genau an der Unterkinnlade steht und jedes weitere die plötzliche Erblindung zur Folge hätte. Dabei gilt: Ist die Randdichte erfüllt, so geht kein Bier mehr rein, die Umkehrung gilt im Allgemeinen nicht, sehr wichtig, bitte beachten.
Die Randdichte ist zudem nicht zu verwechseln mit de' Randfichten. De' Randfichten können zwar auch zur sofortigen Erblindung führen, stehen aber bei vielen nicht unbedingt im Zusammenhang mit der Randdichte. Randdichte und de' Randfichten schließen sich jedoch nicht gegenseitig aus.
So, jetzt wisst Ihr sogar als Nicht-Studenten oder Studenten eines niederträchtigen Studiengangs, was die Randdichte ist und könnt alle nach Hause schicken, die euch die Frage stellen.
Wir lernen Stochastik.
Mittwoch, 13. Mai 2009
Bei der Arbeit
Ich wollte es ansich vermeiden, über meine Arbeit zu sprechen, aber die Leute sind so spektakulär, dass ich es einfach zu diesem Zeitpunkt nicht der Öffentlichkeit vorenthalten will.
Ich bin Call Agent bei einer bekannten technischen Firma und beantworte Anfragen mündlich (selbstverständlich) und schriftlich.
Zuerst habe ich eine schriftliche Standard Anfrage sauber beantwortet an einen möchtegern Crack, scheint aber eher, dass er Crack nimmt, denn er meinte doch tatsächlich, dass ich meinen Nachnamen erfunden hätte, mit dem ich unterschreibe. Er meinte, dass er das unhöflich findet, und falls das doch mein Nachname sei, dass er sich entschuldige und auch er einen Nachnamen trägt, der nicht allzu gewöhnlich ist, "so hat jeder sein Päckchen zu tragen". Ich antwortete ihm natürlich, dass ich die Entschuldigung gerne annehme und dass mein Name mich beim besten Willen nicht stört. Das "Du vollkommener Vollspast" musste ich leider weglassen, denn ich würde gerne meinen Job behalten. Wer meinen Nachnamen kennt, der weiß, dass das kein Name ist, der einem gerade so einfallen würde, oder den man wählen würde. Was die Leute so denken...Zudem konnte er nicht mal den technischen Hinweis umsetzen, den ich ihm gegeben habe. Möge er dafür sein rechtes Bein verlieren....Hätte mit "Homer Simpson" unterschreiben müssen...
Jetzt hatte ich heute einen Anruf von einer Frau, einer alten Frau. Als ich mich meldete, da kam mir ein Piepston entgegen, als würde Sie mit einem Fernmeldegerät, auf dem Kaiser Wilhelm höchstpersönlich noch telefoniert hat, anrufen. Dass ich keinen Hörsturz erlitten habe, das weiß nur Gott. Aber ich dachte mir, ich bin freundlich und sage ihr nicht sie solle nochmal anrufen und vorher nochmal ihre Verbindung checken, nein, ich wieß sie lediglich darauf hin, dass ich sie ganz schlecht verstehe, aber ich mich bemühe ihr zu folgen. Nach mehrmaligen Fragen, verstand ich schließlich ihren Namen und konnten den Datensatz der blöden Sau aufrufen. Um Ihr das gewollte aushändigen zu können, musste Sie mir ihre Adresse nennen, denn schließlich muss ich überprüfen, ob ich es auch mit der Person zu tun habe, die anruft. Als ich Sie nach Ihrem Wohnort frage, dann sagt doch die vollkommene dumme Schachtel, dass ich ihr den nennen müsse. Ich frage sie, ob sie denn noch ganz sauber sei (vielleicht war es auch ein anderer Wortlaut) und frage sie, wie sie denn auf die Idee käme, den Spieß rumzudrehen. Sie meinte zu mir, dass sie sich ja nicht sicher sein kann, bei wem sie anrufe. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich einfach den Computer ausmachen müssen, vom Stuhl aufstehen müssen und das Telefon dermaßen hart gegen die Wand knallen müssen, dass die Erdkugel aus Ihrer Umlaufbahn entglitten wäre. Aber ich bleib ruhig. Ich fragte sie auch nach Ihrer Straße und Geburtsdatum, in der Hoffnung, sie würde es jetzt checken. Zur Erinnerung, der Tinituston war immer noch da. Sie verstand es aber immernoch nicht und fragte mich wiederum, woher sie denn wisse, dass sie auch auf der richtigen Nummer anrufen würde. Dann sagte ich zu ihr, dass sie gerne auflegen kann und nochmal anrufen soll. Als ob wir unsere Nummer zum Spaß auf unsere bekannte, ständig aktualisierte Homepage schreiben würden. Schließlich lief es darauf hinaus, dass ich ihr nicht weiterhelfen konnte, einfach, weil sie zu bleed war.
Ich werde meinen Kopf wohl noch nächste Woche schütteln, das lenkt wenigstens vom Piepston ab...
Ich bin Call Agent bei einer bekannten technischen Firma und beantworte Anfragen mündlich (selbstverständlich) und schriftlich.
Zuerst habe ich eine schriftliche Standard Anfrage sauber beantwortet an einen möchtegern Crack, scheint aber eher, dass er Crack nimmt, denn er meinte doch tatsächlich, dass ich meinen Nachnamen erfunden hätte, mit dem ich unterschreibe. Er meinte, dass er das unhöflich findet, und falls das doch mein Nachname sei, dass er sich entschuldige und auch er einen Nachnamen trägt, der nicht allzu gewöhnlich ist, "so hat jeder sein Päckchen zu tragen". Ich antwortete ihm natürlich, dass ich die Entschuldigung gerne annehme und dass mein Name mich beim besten Willen nicht stört. Das "Du vollkommener Vollspast" musste ich leider weglassen, denn ich würde gerne meinen Job behalten. Wer meinen Nachnamen kennt, der weiß, dass das kein Name ist, der einem gerade so einfallen würde, oder den man wählen würde. Was die Leute so denken...Zudem konnte er nicht mal den technischen Hinweis umsetzen, den ich ihm gegeben habe. Möge er dafür sein rechtes Bein verlieren....Hätte mit "Homer Simpson" unterschreiben müssen...
Jetzt hatte ich heute einen Anruf von einer Frau, einer alten Frau. Als ich mich meldete, da kam mir ein Piepston entgegen, als würde Sie mit einem Fernmeldegerät, auf dem Kaiser Wilhelm höchstpersönlich noch telefoniert hat, anrufen. Dass ich keinen Hörsturz erlitten habe, das weiß nur Gott. Aber ich dachte mir, ich bin freundlich und sage ihr nicht sie solle nochmal anrufen und vorher nochmal ihre Verbindung checken, nein, ich wieß sie lediglich darauf hin, dass ich sie ganz schlecht verstehe, aber ich mich bemühe ihr zu folgen. Nach mehrmaligen Fragen, verstand ich schließlich ihren Namen und konnten den Datensatz der blöden Sau aufrufen. Um Ihr das gewollte aushändigen zu können, musste Sie mir ihre Adresse nennen, denn schließlich muss ich überprüfen, ob ich es auch mit der Person zu tun habe, die anruft. Als ich Sie nach Ihrem Wohnort frage, dann sagt doch die vollkommene dumme Schachtel, dass ich ihr den nennen müsse. Ich frage sie, ob sie denn noch ganz sauber sei (vielleicht war es auch ein anderer Wortlaut) und frage sie, wie sie denn auf die Idee käme, den Spieß rumzudrehen. Sie meinte zu mir, dass sie sich ja nicht sicher sein kann, bei wem sie anrufe. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich einfach den Computer ausmachen müssen, vom Stuhl aufstehen müssen und das Telefon dermaßen hart gegen die Wand knallen müssen, dass die Erdkugel aus Ihrer Umlaufbahn entglitten wäre. Aber ich bleib ruhig. Ich fragte sie auch nach Ihrer Straße und Geburtsdatum, in der Hoffnung, sie würde es jetzt checken. Zur Erinnerung, der Tinituston war immer noch da. Sie verstand es aber immernoch nicht und fragte mich wiederum, woher sie denn wisse, dass sie auch auf der richtigen Nummer anrufen würde. Dann sagte ich zu ihr, dass sie gerne auflegen kann und nochmal anrufen soll. Als ob wir unsere Nummer zum Spaß auf unsere bekannte, ständig aktualisierte Homepage schreiben würden. Schließlich lief es darauf hinaus, dass ich ihr nicht weiterhelfen konnte, einfach, weil sie zu bleed war.
Ich werde meinen Kopf wohl noch nächste Woche schütteln, das lenkt wenigstens vom Piepston ab...
Der Hass
Warum hasst man einen anderen Menschen? Weil er dir was getan hat? Weil er dir im Weg steht? Weil er im Gegensatz zu dir Erfolg hat und du gegen ihn eine kleine Fliege aufm Misthaufen bist? Mag sein, ist aber nicht der Grund, jedenfalls nicht für mich. Meine Todfeinde sind Leute, die mich nicht einmal kennen,auch nie kennen werden, die mir aber so auf den Sack gehen, dass mir an manchen Tagen schlecht wird, wenn ich sie auch nur sehe oder den Namen höre.
Welche Leute sind das?
Es handelt sich einerseits um einen Mann, der unvermittelt durch die Bundesliga in mein Leben trat, Louis van Gaal. Schon bei der Aussprache des Namens wird mir schlecht, denn das "Gaal" spricht man aus, als würde man schon Verdautes wieder durch den Rachen hochwürgen. Das was dann rauskommen würde, würde dann aussehen wie die Matschbirne selber. Matschbirne, da wären wir bei meinem nächsten Freund, Christian Audigier, zu dem komme ich später.
Was hat mir van Gaal gemacht? Er ist das Muster eines Holländers in hässlich, auf einer Schönheitsskala von 1-10 ist er eine gut gemeinte -3.
Ihr kennt van Gaal nicht? Googelt ihn mal. Was euch erwartet ist ein Baumstumpf, der Baumstumpfkopf schlechthin, noch vor dem berühmten Showmaster Harry Wynefort. Ob ich den jetzt richtig geschrieben habe, ist mir ladde. Wenn ihr nicht wisst, wie ein Baumstumpf aussieht, dann googelt, oder spielt Tekken, da gibts so ne Baumfigur, mit nem Baumstumpf aufm Kopp. Das wäre ja noch alles erträglich, wenn sein Gesicht nicht so eingebeult wäre, wie als wenn er sich jeden Morgen in seinem Wohnwagen die Bratpfanne ins Gesicht geschlagen hätte und danach vom Wohnwagenreifen in Höhe der Nase 5mal hin und zurück überrollt worden wäre. Und dann hat er noch diesen Gilfakzent. Und genau deswegen mag ich ihn nicht, genau, weil er hässlich und nicht anzuhören ist und ich werde ihn mindestens ein komplettes Jahr permanent sehen und hören müssen, das wird traurig, deswegen bin ich auch für absoluten Misserfolg seines Vereins.
So, jetzt mein guter Freund, Modedesigner von Ed Hardy, Christian Audigier. Ja, um den Hatern gleich zu kontern, ich kann mir den Fummel nicht leisten, deswegen bin ich neidisch und es sieht ja voll geil aus.
Einfach mal falsch. Einfach nein, einfach falsch. Mal abgesehen von seiner Nachthemdmode, wo man ihm täglich ins Maul, ich korrigiere, in sein Großmaul, stecken müsste. Er ist nicht nur hässlich, sondern auch so unglaublich dumm, dass es mir in der Seele wehtut. Ihr kennt meinen Freund nicht? Dann googelt. Er ist auf meiner Beliebtheitsskala eine -n,für n -> unendlich. Unfassbar ist, wie so ein ekliges Großmaul, mit einer Säuferstimme überhaupt gesellschaftlich anerkannt ist? Und dann stellt er noch eine Scheiße her, dass sogar ich als Mistfliege mich nicht auf diesen Haufen setzen würde.
Ich halte mir die Nase zu und halte die Luft an, in diesem Sinne...
Welche Leute sind das?
Es handelt sich einerseits um einen Mann, der unvermittelt durch die Bundesliga in mein Leben trat, Louis van Gaal. Schon bei der Aussprache des Namens wird mir schlecht, denn das "Gaal" spricht man aus, als würde man schon Verdautes wieder durch den Rachen hochwürgen. Das was dann rauskommen würde, würde dann aussehen wie die Matschbirne selber. Matschbirne, da wären wir bei meinem nächsten Freund, Christian Audigier, zu dem komme ich später.
Was hat mir van Gaal gemacht? Er ist das Muster eines Holländers in hässlich, auf einer Schönheitsskala von 1-10 ist er eine gut gemeinte -3.
Ihr kennt van Gaal nicht? Googelt ihn mal. Was euch erwartet ist ein Baumstumpf, der Baumstumpfkopf schlechthin, noch vor dem berühmten Showmaster Harry Wynefort. Ob ich den jetzt richtig geschrieben habe, ist mir ladde. Wenn ihr nicht wisst, wie ein Baumstumpf aussieht, dann googelt, oder spielt Tekken, da gibts so ne Baumfigur, mit nem Baumstumpf aufm Kopp. Das wäre ja noch alles erträglich, wenn sein Gesicht nicht so eingebeult wäre, wie als wenn er sich jeden Morgen in seinem Wohnwagen die Bratpfanne ins Gesicht geschlagen hätte und danach vom Wohnwagenreifen in Höhe der Nase 5mal hin und zurück überrollt worden wäre. Und dann hat er noch diesen Gilfakzent. Und genau deswegen mag ich ihn nicht, genau, weil er hässlich und nicht anzuhören ist und ich werde ihn mindestens ein komplettes Jahr permanent sehen und hören müssen, das wird traurig, deswegen bin ich auch für absoluten Misserfolg seines Vereins.
So, jetzt mein guter Freund, Modedesigner von Ed Hardy, Christian Audigier. Ja, um den Hatern gleich zu kontern, ich kann mir den Fummel nicht leisten, deswegen bin ich neidisch und es sieht ja voll geil aus.
Einfach mal falsch. Einfach nein, einfach falsch. Mal abgesehen von seiner Nachthemdmode, wo man ihm täglich ins Maul, ich korrigiere, in sein Großmaul, stecken müsste. Er ist nicht nur hässlich, sondern auch so unglaublich dumm, dass es mir in der Seele wehtut. Ihr kennt meinen Freund nicht? Dann googelt. Er ist auf meiner Beliebtheitsskala eine -n,für n -> unendlich. Unfassbar ist, wie so ein ekliges Großmaul, mit einer Säuferstimme überhaupt gesellschaftlich anerkannt ist? Und dann stellt er noch eine Scheiße her, dass sogar ich als Mistfliege mich nicht auf diesen Haufen setzen würde.
Ich halte mir die Nase zu und halte die Luft an, in diesem Sinne...
Montag, 9. März 2009
Brainwash
Der Hausmeister sagte mir mit serbischem Akzent, dass "ma lerne muss, viele sage heute, sie hätte besser gelernt" und er ging das Treppenhaus washen, während ich weiter für meine Matheklausur brainen musste.
Es war mir von vornherein klar, dass es schwer wird, dass sicher Leute durch die Klausur fallen werden, so sicher wie bei SAW Blut fließt. Trotzdem bin ich entspannt hin, aber reichen wird es leider nicht. Aber meine Hoffnung ist noch, dass versehentlicherweise meine Klausur mit einer guten vertauscht wird, auch wenn das so wahrscheinlich ist wie Obstler gut schmeckt.
Witzig war nur, wie ich nach nur 30Minuten meine Klausur im 2.Teil abgegeben habe, die haben vielleicht geguckt. Was haben wohl die andern gedacht? Wow, ist der cool oder eher wow ist der schlau? Aber ich war froh, als ich raus bin.
Gott auf den Kopf zu spucken und die Klausur trotz minimalen Aufwandes zu bestehen ist leider nicht aufgegangen, ich muss wohl mehr machen.
Es war mir von vornherein klar, dass es schwer wird, dass sicher Leute durch die Klausur fallen werden, so sicher wie bei SAW Blut fließt. Trotzdem bin ich entspannt hin, aber reichen wird es leider nicht. Aber meine Hoffnung ist noch, dass versehentlicherweise meine Klausur mit einer guten vertauscht wird, auch wenn das so wahrscheinlich ist wie Obstler gut schmeckt.
Witzig war nur, wie ich nach nur 30Minuten meine Klausur im 2.Teil abgegeben habe, die haben vielleicht geguckt. Was haben wohl die andern gedacht? Wow, ist der cool oder eher wow ist der schlau? Aber ich war froh, als ich raus bin.
Gott auf den Kopf zu spucken und die Klausur trotz minimalen Aufwandes zu bestehen ist leider nicht aufgegangen, ich muss wohl mehr machen.
Samstag, 28. Februar 2009
Ein wildes Ding
Es geschah letzten Donnerstag. Morgens stand ein Umzug eines Studienkollegen auf dem Programm, oder wie es von außen aussah – städtische Wohnungsentrümpelung. Herr B war auch dabei, wir tranken ganz assozial ein „guten Morgen“ Pils, sollte man aber nicht unbedingt vor einem Umzug tun, weil die Pumpe dann ganz schön schlägt, wenn man die Stockwerke hochflitzen muss. Natürlich stichelten wir die ganze Zeit und machten unsere Spässchen unter der Gürtellinie, erledigten unsere Arbeit aber schnell und professionell wie eine Edelhure. Nach nur 45 Minuten waren wir verschwitzt und verzottelt, sodass wir wie ein Chameleon dem Niveau der Rheinhafensiedlung angepasst waren. Da konnten wir uns auch schon auf den Heimweg machen.
Aber dann abends....

Herr B feierte in seinen Geburtstag rein, ein gemütlicher Umtrunk in geselliger Runde....denkste...
Anfangs trank ich noch Wasser, wollte ja langsam machen. TV haben wir geguckt, wollten ja langsam machen. Aber mit dem Einschenken der Kurzen wurde auch schon die Musik lauter, die Witze witziger und die Gespräche sinnloser. Ich guckte mal kurz auf die Uhr und erschrak...es war erst 21 Uhr und merkte schon, dass das alles nichts mehr wird. Aber doch, gefühlte 10 Minuten später war auch schon 24 Uhr, Musik wurde noch lauter, Hemmungen weniger. Gefühlte 20 Sekunden danach gingen schon ein paar Leute, oder waren sie nur in einem anderen Raum? Eins von beidem.
Nun möchte ich in Herr B's Ego Sicht weitererzählen:
„Ich war in der Küche, habe mich mit den anderen unterhalten, und als ich zurück in mein Zimmer kam, da standet ihr plötzlich oberkörperfrei in meinem Zimmer und seid zu komischer Musik rumgehüpft.“
Was uns dazu bewogen hatte, das war wohl der Alkohol, aber war witzig. Jetzt wurde es endgültig zur römischen Orgie, ein wildes Ding eben. Da wurden Nackenklatscher ausgeteilt wie in einem Jugendtreff, knallt ja so gut auf nackter Haut, die Spuren auf meinem Rücken sind noch zu sehen. Irgendwann stolperte ich auch über Herr B's Tisch und nahm die Kuchenteller und Bierflaschen mit, sodass ich wie ein Fakir in den Scherben lag, auf jeder anderen Geburtstagsfeier hätte ich dafür Gehalt bekommen. Aber das war eine Gratisleistung, da ich ja schon mein erstes Geschenk mit ausgetrunken hatte.
Jetzt sah es auch in den Räumlichkeiten aus, wie in unseren Köpfen. Was dann noch folgte, weiß ich auch nicht mehr, ging irgendwie wieder alles so schnell vorbei, ich habe mich dann, wie üblich, einfach nach Hause ins Bett gebeamt, nur finde ich am nächsten Morgen die Maschine nicht mehr, mit der ich das immer mache – Ein wildes Ding.
Aber dann abends....
Herr B feierte in seinen Geburtstag rein, ein gemütlicher Umtrunk in geselliger Runde....denkste...
Anfangs trank ich noch Wasser, wollte ja langsam machen. TV haben wir geguckt, wollten ja langsam machen. Aber mit dem Einschenken der Kurzen wurde auch schon die Musik lauter, die Witze witziger und die Gespräche sinnloser. Ich guckte mal kurz auf die Uhr und erschrak...es war erst 21 Uhr und merkte schon, dass das alles nichts mehr wird. Aber doch, gefühlte 10 Minuten später war auch schon 24 Uhr, Musik wurde noch lauter, Hemmungen weniger. Gefühlte 20 Sekunden danach gingen schon ein paar Leute, oder waren sie nur in einem anderen Raum? Eins von beidem.
Nun möchte ich in Herr B's Ego Sicht weitererzählen:
„Ich war in der Küche, habe mich mit den anderen unterhalten, und als ich zurück in mein Zimmer kam, da standet ihr plötzlich oberkörperfrei in meinem Zimmer und seid zu komischer Musik rumgehüpft.“
Was uns dazu bewogen hatte, das war wohl der Alkohol, aber war witzig. Jetzt wurde es endgültig zur römischen Orgie, ein wildes Ding eben. Da wurden Nackenklatscher ausgeteilt wie in einem Jugendtreff, knallt ja so gut auf nackter Haut, die Spuren auf meinem Rücken sind noch zu sehen. Irgendwann stolperte ich auch über Herr B's Tisch und nahm die Kuchenteller und Bierflaschen mit, sodass ich wie ein Fakir in den Scherben lag, auf jeder anderen Geburtstagsfeier hätte ich dafür Gehalt bekommen. Aber das war eine Gratisleistung, da ich ja schon mein erstes Geschenk mit ausgetrunken hatte.
Jetzt sah es auch in den Räumlichkeiten aus, wie in unseren Köpfen. Was dann noch folgte, weiß ich auch nicht mehr, ging irgendwie wieder alles so schnell vorbei, ich habe mich dann, wie üblich, einfach nach Hause ins Bett gebeamt, nur finde ich am nächsten Morgen die Maschine nicht mehr, mit der ich das immer mache – Ein wildes Ding.
Samstag, 31. Januar 2009
24 Stunden Bericht - Ist das Bier zu warm oder meine Hand zu kalt?
00.01 Uhr Samstag 31.Januar
Ich befinde mich im Kiwi. Vor mir 2 Heineken Bier, nachdem ich schon 2 Wodka Bull geleert hatte und die nächsten Bier noch folgen werden. Nichts spektakuläres, mir wird ja sowieso immer nachgesagt, dass ich betrunken sei. Spektakulär, das waren nur die andern Gäste. Es gibt nichts schöneres, als die anderen Ganoven zu beobachten, um dann festzustellen, nein, das Hemd ist nicht unabsichtlich nach dem Klogang in Höhe von der Gürtelschnalle in die Hose gesteckt worden, der Typ macht das extra so, weil er denkt, das sieht gut aus so. Dabei dringt durch jede Poore seines Körpers die gewöhnliche langweilige ländliche Art, er hätte sich auch seine Zähne vergolden können und das hätte ihn auch nicht cool gemacht. Aber was erzähle ich da, wahrscheinlich bin ich der Zottler, der arrogant Menschen falsch bewertet und im Endeffekt der ist, der seinen Polokragen hochstellt. Aber der Unterschied ist, bei mir passts.
Natürlich war ich nicht alleine da, sondern mit meinem guten Kumpel. Also mal cool auf die Tanzfläche stellen und dort weitertrinken und eventuell mal den Finger im Takt mitschwingen. Ich stand gut, da werde ich von hinten sanft angepackt. Ich drehe mich um, ich erkenne eine Bauertussi und gucke sie an. Warum hatte sie das getan? Sie guckte mich an als ob ich was verbrochen hätte, habe ich aber nicht, ich stand einfach nur da. Hätte ich ihr an ihren breiten Hintern gepackt, sie hätte nicht anders geguckt. Sie ging dann weiter. Das sind die Momente, die mich nachts nicht einschlafen lassen.
Als ich auch noch begann mich mit den Füßen ein bisschen zur Musik zu bewegen, da tanzt mich der Bodo an (Name nicht geändert). Bodo, das ist ein Freund eines Kollegen meinerseits, den ich auch im Kiwi traf. Bodo konnte nix und schlecht tanzen. Was ist daran jetzt ungewöhnlich? Er tanzte so eng an mir dran, dass ich dachte er sei vom andern Ufer. Ich bekam immer abwechseln einmal den linken Ellbogen und dann den rechten gegen den Brustkorb. Da kannste dann halt nix machen, da stehste dann halt da und fragst dich, ob das alles wahr ist. Na gut...
4Uhr
Ich treffe zerknittert daheim ein. Ich habe 6,5 Stunden Schlaf.
10.30Uhr
Ich stehe auf und mache mich fertig, treffe gleich Neven und Hui, wir werden nach Hoffenheim fahren. 12.30Uhr ist Abfahrt. Herr B wird noch dazustoßen und in Heidelberg eine Freundin seinerseits.
Aber vorher war noch Burger King Time. Ich schaffte nur 2 jämmerliche Hamburger, ich war noch fertig vom Vortag. Danach noch zum Rewe und Sixxer holen, ich werde aber die ganze Fahrt an einem Radler nuckeln.
12.30Uhr
Hui beklagt am Bahnhof die warme Trinktemperatur seines Bieres, aber er hinterfragte gleichzeitig, ob es nicht seine kalte Hand sei, die in seinem Gehirn ein falsches subjektives Empfinden auslöst. Eine interessante Erkenntnis.
Bis 14.30 Uhr sind wir mit dem Zug unterwegs. Als wir in Sinsheim eintreffen steht ein Klogang in ein tolles Dixie Klo auf dem Programm. Herr B benötigte ziemlich lange Zeit und auf die Frage hin, wie lange es noch dauert antwortete er, dass noch trockene Stellen auf der Brille sind. Als Gegenwitz ist mir nur eingefallen, dass dieses Waschbecken, was eigentlich ein Pissoir war, eine ziemlich praktische Sache ist.
15 Uhr
Wir sind im Stadion. Wir stehen im Gästeblock, also bei den Cottbusern. Wir kennen keine Schlachtrufe, aber wir sind lernfähig und können uns gleich integrieren. So sangen wir laut mit, dass wir alles Cottbuser Jungs seien.
Man brauchte kein Prophet sein um vorherzusagen, dass Cottbus verlieren wird. Dabei hatte Bou-bou-bou-bou-boubacar Sanogo (Originalzitat des Stadionsprechers) alles probiert, um das Tor nicht zu treffen, aber er hat es dann doch geschafft. Zum Glück, ich war ja pro Hoffenheim, aber eben im falschen Block. Ein Kuckucksfan war ich.
Kurz vor der Halbzeit geht Neven Bier holen, aber wenn Neven Bier holt, dann ist das nicht einfach nur Bier holen. Er berichtete uns erst von einem Techniker, der beim Versuch auf eine Pommesbude zu steigen kläglich von der Leiter abgerutscht ist und volle Latte auf dem noch jungfräulichen Beton aufgeklatscht ist. Neven hatte 6 Bier mitgebracht, ich sagte ihm gleich, dass ich doch gar keins wollte. Er sagte gleich, dass das auch seine Bier sein. Da war ich dann schachmatt.
Wir sangen dann noch paar Fangesänge der Cottbuser mit, bis wir nicht mehr konnten, weil uns die Eier abfroren, unter anderem auch die Fußzehen. Wir unterhielten uns über Vor- und Nachteile des Fußzehenverlustes.
Contra: sieht nicht gut aus, Flip Flops können nicht mehr getragen werden
Pro: Kindergrößen sind möglich und somit ein interessanter finanzieller Aspekt, zudem kann das Flip Flop Problem durch ein Klickimplantat gelöst werden
Wir gingen eine Minute vor Abpfiff. Hat sich gelohnt, es war nur so dermaßen kalt wie damals 1939 die soziale Kälte.
18Uhr dann Heimfahrt
Wir gingen zum Tagesabschluss wieder zum Burger King. Dieses Mal in Heidelberg. Leider fallen mir nicht mehr die Witze ein, die wir gezogen haben. Ich bat meinen Kollegen nur Wetten an, dass sie Geld erhalten, wenn sie im Zug einmal mit der Zunge am Mülleimer entlang lecken.
19.30Uhr
Ich treffe wieder in Karlsruhe ein. Ich gehe nach Hause, lege mich ins Bett, stehe wieder auf und schreibe diesen Text, weil die Leute es erwarten. Es ist jetzt 23.21Uhr. Ich hake den Tag ab, heute hat es sich gelohnt zu leben. Gute Nacht.
Ich befinde mich im Kiwi. Vor mir 2 Heineken Bier, nachdem ich schon 2 Wodka Bull geleert hatte und die nächsten Bier noch folgen werden. Nichts spektakuläres, mir wird ja sowieso immer nachgesagt, dass ich betrunken sei. Spektakulär, das waren nur die andern Gäste. Es gibt nichts schöneres, als die anderen Ganoven zu beobachten, um dann festzustellen, nein, das Hemd ist nicht unabsichtlich nach dem Klogang in Höhe von der Gürtelschnalle in die Hose gesteckt worden, der Typ macht das extra so, weil er denkt, das sieht gut aus so. Dabei dringt durch jede Poore seines Körpers die gewöhnliche langweilige ländliche Art, er hätte sich auch seine Zähne vergolden können und das hätte ihn auch nicht cool gemacht. Aber was erzähle ich da, wahrscheinlich bin ich der Zottler, der arrogant Menschen falsch bewertet und im Endeffekt der ist, der seinen Polokragen hochstellt. Aber der Unterschied ist, bei mir passts.
Natürlich war ich nicht alleine da, sondern mit meinem guten Kumpel. Also mal cool auf die Tanzfläche stellen und dort weitertrinken und eventuell mal den Finger im Takt mitschwingen. Ich stand gut, da werde ich von hinten sanft angepackt. Ich drehe mich um, ich erkenne eine Bauertussi und gucke sie an. Warum hatte sie das getan? Sie guckte mich an als ob ich was verbrochen hätte, habe ich aber nicht, ich stand einfach nur da. Hätte ich ihr an ihren breiten Hintern gepackt, sie hätte nicht anders geguckt. Sie ging dann weiter. Das sind die Momente, die mich nachts nicht einschlafen lassen.
Als ich auch noch begann mich mit den Füßen ein bisschen zur Musik zu bewegen, da tanzt mich der Bodo an (Name nicht geändert). Bodo, das ist ein Freund eines Kollegen meinerseits, den ich auch im Kiwi traf. Bodo konnte nix und schlecht tanzen. Was ist daran jetzt ungewöhnlich? Er tanzte so eng an mir dran, dass ich dachte er sei vom andern Ufer. Ich bekam immer abwechseln einmal den linken Ellbogen und dann den rechten gegen den Brustkorb. Da kannste dann halt nix machen, da stehste dann halt da und fragst dich, ob das alles wahr ist. Na gut...
4Uhr
Ich treffe zerknittert daheim ein. Ich habe 6,5 Stunden Schlaf.
10.30Uhr
Ich stehe auf und mache mich fertig, treffe gleich Neven und Hui, wir werden nach Hoffenheim fahren. 12.30Uhr ist Abfahrt. Herr B wird noch dazustoßen und in Heidelberg eine Freundin seinerseits.
Aber vorher war noch Burger King Time. Ich schaffte nur 2 jämmerliche Hamburger, ich war noch fertig vom Vortag. Danach noch zum Rewe und Sixxer holen, ich werde aber die ganze Fahrt an einem Radler nuckeln.
12.30Uhr
Hui beklagt am Bahnhof die warme Trinktemperatur seines Bieres, aber er hinterfragte gleichzeitig, ob es nicht seine kalte Hand sei, die in seinem Gehirn ein falsches subjektives Empfinden auslöst. Eine interessante Erkenntnis.
Bis 14.30 Uhr sind wir mit dem Zug unterwegs. Als wir in Sinsheim eintreffen steht ein Klogang in ein tolles Dixie Klo auf dem Programm. Herr B benötigte ziemlich lange Zeit und auf die Frage hin, wie lange es noch dauert antwortete er, dass noch trockene Stellen auf der Brille sind. Als Gegenwitz ist mir nur eingefallen, dass dieses Waschbecken, was eigentlich ein Pissoir war, eine ziemlich praktische Sache ist.
15 Uhr
Wir sind im Stadion. Wir stehen im Gästeblock, also bei den Cottbusern. Wir kennen keine Schlachtrufe, aber wir sind lernfähig und können uns gleich integrieren. So sangen wir laut mit, dass wir alles Cottbuser Jungs seien.
Man brauchte kein Prophet sein um vorherzusagen, dass Cottbus verlieren wird. Dabei hatte Bou-bou-bou-bou-boubacar Sanogo (Originalzitat des Stadionsprechers) alles probiert, um das Tor nicht zu treffen, aber er hat es dann doch geschafft. Zum Glück, ich war ja pro Hoffenheim, aber eben im falschen Block. Ein Kuckucksfan war ich.
Kurz vor der Halbzeit geht Neven Bier holen, aber wenn Neven Bier holt, dann ist das nicht einfach nur Bier holen. Er berichtete uns erst von einem Techniker, der beim Versuch auf eine Pommesbude zu steigen kläglich von der Leiter abgerutscht ist und volle Latte auf dem noch jungfräulichen Beton aufgeklatscht ist. Neven hatte 6 Bier mitgebracht, ich sagte ihm gleich, dass ich doch gar keins wollte. Er sagte gleich, dass das auch seine Bier sein. Da war ich dann schachmatt.
Wir sangen dann noch paar Fangesänge der Cottbuser mit, bis wir nicht mehr konnten, weil uns die Eier abfroren, unter anderem auch die Fußzehen. Wir unterhielten uns über Vor- und Nachteile des Fußzehenverlustes.
Contra: sieht nicht gut aus, Flip Flops können nicht mehr getragen werden
Pro: Kindergrößen sind möglich und somit ein interessanter finanzieller Aspekt, zudem kann das Flip Flop Problem durch ein Klickimplantat gelöst werden
Wir gingen eine Minute vor Abpfiff. Hat sich gelohnt, es war nur so dermaßen kalt wie damals 1939 die soziale Kälte.
18Uhr dann Heimfahrt
Wir gingen zum Tagesabschluss wieder zum Burger King. Dieses Mal in Heidelberg. Leider fallen mir nicht mehr die Witze ein, die wir gezogen haben. Ich bat meinen Kollegen nur Wetten an, dass sie Geld erhalten, wenn sie im Zug einmal mit der Zunge am Mülleimer entlang lecken.
19.30Uhr
Ich treffe wieder in Karlsruhe ein. Ich gehe nach Hause, lege mich ins Bett, stehe wieder auf und schreibe diesen Text, weil die Leute es erwarten. Es ist jetzt 23.21Uhr. Ich hake den Tag ab, heute hat es sich gelohnt zu leben. Gute Nacht.
Dienstag, 20. Januar 2009
Info
Gunther Track wäre ansich letzten Sonntag fertig geworden, aber da ich unter aktiver Unkreativität litt, dazu kein Rhytmusgefühl hatte, musste der ganze Shit aufgeschoben werden. Die Parts meines Supporters und Meisters stehen schon, bloß ich haben leider, außer Scheiße, nichts...deswegen bitte gedulden, will ja auch, dass es halbwegs witzig wird...
Dienstag, 30. Dezember 2008
Anekdote zum Jahresende
Um das neue Jahr einzuleuten, will ich noch einmal eine kurze Anekdote aus diesem Jahr in Gedichtform vortragen, um auch diejenigen zu unterhalten, die die Geschichte bereits kennen. Wie immer NICHT frei erfunden...:))
Es war im Sommer, lauwarme Nacht,
wir waren zu dritt auf der Wiwi Party, haben Party gemacht.
Ab nach Hause, doch nur mit Ruhe, bloß nicht stressen,
lauft langsam Jungs, jetzt noch was essen.
Nachts um diese Uhrzeit hatte nur ein Imbiss auf,
also entschlossen wir uns zum Dönerkauf.
Wir mussten uns entscheiden, Yuffka oder Fladenbrot,
doch da war noch ein dritter, teurer "K2 Döner",der brachte uns in Entscheidungsnot.
Wir fragten den netten Mann, der das Fleisch vom Dönerspieß zieht,
"K2 Döner oder Yufka, wo ist denn da der Unterschied?"
Er guckte uns an, zuckte mit den Schultern, für ihn war das klar,
"K2 Döner ist K2 Döner und Yufka ist Yufka!"
Jetzt wisst Ihr Bescheid!
Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch das Team von wolfseinblock, also ich :))!
Es war im Sommer, lauwarme Nacht,
wir waren zu dritt auf der Wiwi Party, haben Party gemacht.
Ab nach Hause, doch nur mit Ruhe, bloß nicht stressen,
lauft langsam Jungs, jetzt noch was essen.
Nachts um diese Uhrzeit hatte nur ein Imbiss auf,
also entschlossen wir uns zum Dönerkauf.
Wir mussten uns entscheiden, Yuffka oder Fladenbrot,
doch da war noch ein dritter, teurer "K2 Döner",der brachte uns in Entscheidungsnot.
Wir fragten den netten Mann, der das Fleisch vom Dönerspieß zieht,
"K2 Döner oder Yufka, wo ist denn da der Unterschied?"
Er guckte uns an, zuckte mit den Schultern, für ihn war das klar,
"K2 Döner ist K2 Döner und Yufka ist Yufka!"
Jetzt wisst Ihr Bescheid!
Einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch das Team von wolfseinblock, also ich :))!
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Der Fluch der Bescherung
"Lass dich reich beschenken" oder "Ich wünsche dir Frohe Weihnachten und dicke Geschenke", das sind die Sätze, die man am 24. jeden Jahres mit auf den Weg bekommt. Vorsorglich, um Enttäuschungen zu vermeiden, habe ich mir nur bedruckte Scheine gewünscht. Ein Fehler der Wortwahl, wie sich herausstellen sollte.
Es war ein äußerst gelungenes Weihnachtsfest, ich war sogar in so 'ner Karaoke Bar, oder wie andere sagen würden - Kirche. War zum Glück nur für Kinder und ging nur 35 Minuten. Die erste Handlung war also sehr gelungen.
Zweite Aktion daheim das Essen, war eine lustige Runde und man konnte es gut essen. Das war die zweite gelunge Aktion.
Die dritte war die Bescherung, solange ich die erwarteten Couverte in die Hand bekam.
Doch ein "Geschenk" sollte mir den Rest geben, mich vom Sessel reißen. Klar, dass ich hier zynisch bin.
Stellt euch ein Geschenk vor, das man abgrundtief ablehnt, teuer war und eine "Barauszahlung nicht möglich ist"...Kaum vorzustellen, sowas muss eigentlich erfunden werden. Doch ich erhielt dieses Antipräsent.
Meine Mutter meinte noch "macht ein Foto, was er für ein Gesicht macht(oder im Nachhinein "Fresse zieht"), wenn er das auspackt", nicht erwartend, dass das das je schlimmst verschenkte Antipräsent noch vor der Penispumpe ist. Und selbst die ist noch 5 von 10 und nicht 10 von 10 Kackbollenpunkten, wie es mein Antipräsent war.
Ich öffnete das Antipräsent, es war ein leerer Karton, darauf war ein pinker Gutschein zu sehen, dick mit meinem Namen darauf und noch Broschüren.
Was konnte das bloß sein...
Was ist das...
Ich erspähte das Logo einer Tanzschule, dann als nächsten Punkt "Barauszahlung nicht möglich.."
Ich schmunzelte kurz, weil meine Schwester lachte, dachte an einen Scherz, weil ja jeder weiß, wie abgrundtief ich das hassen würde. Ich überlegte, ob meine Schwester son Gutschein für meine Mutter besorgt hat und einfach mal meinen Namen darauf geschrieben hat, um mich bisschen zu ärgern.
Nein, falsch, das Datum passte und der ungerade Betrag auch, mir blieb das Raclette im Hals stecken und meine Kopfschmerzen vom Alkohol waren weggeblasen.
Was nur tun, wie tauscht man den Scheiß nur um? Wie kann man das einem so braven Sohn nur antun? Er war in der Kirche, hat Weihnachtslieder mitgesungen, hat sich benommen, hat alle seine Klausuren bestanden, die er geschrieben hatte, hat eine Arbeit angenommen, hat sich selbst versichert, ist von absolut niemand abhängig, was hat dieser Sohn nur verbrochen?
Es war der pure Ernst und das war ein so gewaltiger Schlag in die Milz, wie es Oscar de la Hoya niemals hätte schaffen können.
Was konnte ich jetzt nur noch machen? Ich sagte, dass ich schwul bin und leider nicht an einem Kurs teilnehmen kann. Da fiel mir der Freund meiner Schwester in den Rücken...
"Ey Wolf, da steht auch Kurse für Sie&Sie und Er&Er...." Das war der tritt in den Arsch, wo man 2 Wochen nicht mehr sitzen konnte, wie als ob dir Steven Gerrad mit dem Ball Vollspann aufn Hintern schießt und du daraufhin mit dem Hinterteil in ein Kaktusfeld stürzt...
Es gab keinen Ausweg.
Was bleibt ist die Enttäuschung, ihr seht den kleinen Wolf geknickt vorm Antlitz des hell erleuchteten Weihnachtsbaum stehen.
Was bleibt ist verschenktes Geld und die Erkenntnis, meine Wortwahl zu überdenken...
Ich will nur Geld, sonst nix...
Frohe Weihnachten!
Es war ein äußerst gelungenes Weihnachtsfest, ich war sogar in so 'ner Karaoke Bar, oder wie andere sagen würden - Kirche. War zum Glück nur für Kinder und ging nur 35 Minuten. Die erste Handlung war also sehr gelungen.
Zweite Aktion daheim das Essen, war eine lustige Runde und man konnte es gut essen. Das war die zweite gelunge Aktion.
Die dritte war die Bescherung, solange ich die erwarteten Couverte in die Hand bekam.
Doch ein "Geschenk" sollte mir den Rest geben, mich vom Sessel reißen. Klar, dass ich hier zynisch bin.
Stellt euch ein Geschenk vor, das man abgrundtief ablehnt, teuer war und eine "Barauszahlung nicht möglich ist"...Kaum vorzustellen, sowas muss eigentlich erfunden werden. Doch ich erhielt dieses Antipräsent.
Meine Mutter meinte noch "macht ein Foto, was er für ein Gesicht macht(oder im Nachhinein "Fresse zieht"), wenn er das auspackt", nicht erwartend, dass das das je schlimmst verschenkte Antipräsent noch vor der Penispumpe ist. Und selbst die ist noch 5 von 10 und nicht 10 von 10 Kackbollenpunkten, wie es mein Antipräsent war.
Ich öffnete das Antipräsent, es war ein leerer Karton, darauf war ein pinker Gutschein zu sehen, dick mit meinem Namen darauf und noch Broschüren.
Was konnte das bloß sein...
Was ist das...
Ich erspähte das Logo einer Tanzschule, dann als nächsten Punkt "Barauszahlung nicht möglich.."
Ich schmunzelte kurz, weil meine Schwester lachte, dachte an einen Scherz, weil ja jeder weiß, wie abgrundtief ich das hassen würde. Ich überlegte, ob meine Schwester son Gutschein für meine Mutter besorgt hat und einfach mal meinen Namen darauf geschrieben hat, um mich bisschen zu ärgern.
Nein, falsch, das Datum passte und der ungerade Betrag auch, mir blieb das Raclette im Hals stecken und meine Kopfschmerzen vom Alkohol waren weggeblasen.
Was nur tun, wie tauscht man den Scheiß nur um? Wie kann man das einem so braven Sohn nur antun? Er war in der Kirche, hat Weihnachtslieder mitgesungen, hat sich benommen, hat alle seine Klausuren bestanden, die er geschrieben hatte, hat eine Arbeit angenommen, hat sich selbst versichert, ist von absolut niemand abhängig, was hat dieser Sohn nur verbrochen?
Es war der pure Ernst und das war ein so gewaltiger Schlag in die Milz, wie es Oscar de la Hoya niemals hätte schaffen können.
Was konnte ich jetzt nur noch machen? Ich sagte, dass ich schwul bin und leider nicht an einem Kurs teilnehmen kann. Da fiel mir der Freund meiner Schwester in den Rücken...
"Ey Wolf, da steht auch Kurse für Sie&Sie und Er&Er...." Das war der tritt in den Arsch, wo man 2 Wochen nicht mehr sitzen konnte, wie als ob dir Steven Gerrad mit dem Ball Vollspann aufn Hintern schießt und du daraufhin mit dem Hinterteil in ein Kaktusfeld stürzt...
Es gab keinen Ausweg.
Was bleibt ist die Enttäuschung, ihr seht den kleinen Wolf geknickt vorm Antlitz des hell erleuchteten Weihnachtsbaum stehen.
Was bleibt ist verschenktes Geld und die Erkenntnis, meine Wortwahl zu überdenken...
Ich will nur Geld, sonst nix...
Frohe Weihnachten!
Samstag, 8. November 2008
30 Minuten McDonalds - Intelligenz und Schnelligkeit
Es war heute, vor knapp 3,5 Stunden. Ich befand mich im beliebtesten Schnellrestaurant der Welt, dort, wo sich angeblich die unterschiedlichsten Sorten von Menschen treffen, angeblich...Die Wahrheit ist ganz anders. Ochs trifft Esel und ich bin der Dingo mittendrin. Hier gehen keine Manager essen, keine Architekten mal schnell einen Kaffee trinken, nein.
Ich komme in den Laden, habe Hunger, schnell 3 Burger und wieder raus. Denkste...Denken ist da sowieso schon generell falsch. Das bewies mir mein Kopf beim Auswählen der richtigen Schlange. Ich stellte mich hinter die mittlere von dreien, weil ich dachte, die Trottel, die reinkommen, die stellen sich ja gleich an die von ihnen am kürzesten entfernte...oder, weil sie meinen, dass keiner sich an die am weitesten entfernte stellt - das sind dann die "Experten" - reihen sie sich dann da ein. So war es auch...Eigentlich alles richtig gemacht.
Aber falsch! Vor mir waren Kinder im Alter 13-15, so 5 Stück und dazwischen noch die kleinen 7-jährigen, die Wusler, die dich ständig streifen, wenn sie von Luftballon zu Krone und zurück rennen. Dazu kommt die Mutter mit Arschbreite 94 cm. Sie bestellen natürlich alle auf einen Schlag, so wie ich es gern habe. Die Bedienung, ein cooler Mann etwas älter als ich, hatte natürlich nicht seinen schnellen Tag. 46 Euro musste Mutter bezahlen. Das klappte. Aber dann gings los. Da wurde nach jeder Cola gefragt, nach jedem Burger. Zwischendurch guckte der Bediener souverän auf seine Kassenanzeige als wäre es ein Blackberry. Locker wie ein Manager, bloß, dass er die angezeigten Infos in seinem Melonenkopf nicht verarbeiten konnte. Aber immer gut draufgucken und dann nachfragen.
Parallel dazu standen ja auch noch die "Kids" vor mir und zwischen mir. Einer war so groß wie ich, mit Zahnspange und feuchter Aussprache. Das merkte ich, als er beim Repetieren irgendeines Schwachsinnes die Geräusche immitierte und sich dabei auf den Ärmel spuckte. Sein Zuhörer, das war auch ein Deppenkind. Woran ich das erkannte? - Am Hinterkopf. Man erkennt dumme Leute - inklusive Kinder - am Hinterkopf. Der Junge hatte eine Brille auf und einen ziemlich langen Kopf, gemessen entlang der Strecke von Nasenspitze bis Hinterkopf. Ist diese Strecke schon auffallend lang, so kann man sofort mit 100 prozentiger Sicherheit sagen, dass die Person nicht ganz richtig im Kopf ist ohne je mit ihr ein Wort gewechselt zu haben. Kommt dazu eine Haarkonsistenz wie von einem Teddybär, so verstärkt sich dieser Effekt. Da nutzt auch nicht die Brille, die vermeintlich den Intellekt unterstüzt...
(Es gibt aber auch noch eine andere Form von Hinterkopf - der Baumstumpfkopf...Flach ab. Ich könnte etliche Personen nennen, aber ich bewege mich hier in einem öffentlichen Raum, wo das nicht angebracht wäre. Aber hat dein Kumpel einen Baumstumpf auf seinem Schrumpelhals, dann ist er nicht gut beisammen und du vielleicht auch nicht.)
Daneben noch zwei Kinder mit guten roten Nasen, ist ja bald Weihnachten, und guten Pickeln druff. Ich sage extra "druff", weil "drauf" würde implizieren, dass die Pickel noch nicht eingebrannt wären.
Dann fiel mir ein weiterer Mitarbeiter des Schnellrestaurants auf. Wieso? - Er hatte den Mund die ganze Zeit geöffnet. Was ich damit sagen will? - Wenn man den HInterkopf nicht sieht, aber das Gesicht, und der Mund steht auf ohne ihn zu benutzen, dann kommt das auch nicht klug. Mit viel Anstrengung schaffte er es ein Tablett mit dem obligatorischen Nährwertblatt zu bestücken und einen Burger darauf zu legen, um dieses im Anschluss, natürlich mit offenem Mund, bei einem Superkunden abzuliefern. Kaum schweifte mein Blick von ihm ab, da hob ein anderer Mitarbeiter seinen Giraffenkopf über der Burgerausgabe empor. Man sah sofort, sein Gesicht, das war ein einziger mathematischer Fehler, das war ein durch Null geteiltes Gesicht. Die Augenbrauen bildeten einen Vektor mit Schnitt auf der positiven x-Achse, seine Brille einen Vektor mit einem Schnittpunkt auf der negativen x-Achse, windschief sozusagen. Dazu sein Kochmützle auf, was einfach nicht passte. Nice One. Mund war natürlich geöffnet :))
Zurück zum Superbediener. Der hate es tatsächlich geschafft. Es war aber sehr schlimm. Ich hätte am liebsten den ganzen Laden auseinander genommen, so voller Wut war ich zwischen den ganzen blöden Leuten. Aber ich scheine eins vergessen zu haben. Dort war ich der blöde, vielleicht bin ich der ja auch überall anders, aber dort habe ich es tief in mir gefühlt.
Was ich euch aber mit auf den Weg geben möchte:
Bitte immer den Mund geschlossen halten und wenn ihr einen überdurchschnittlich langen Kopf habt, dann zieht euch bitte keine Napoleon Mütze in länglicher Richtung auf. Dankeschön!
Ich komme in den Laden, habe Hunger, schnell 3 Burger und wieder raus. Denkste...Denken ist da sowieso schon generell falsch. Das bewies mir mein Kopf beim Auswählen der richtigen Schlange. Ich stellte mich hinter die mittlere von dreien, weil ich dachte, die Trottel, die reinkommen, die stellen sich ja gleich an die von ihnen am kürzesten entfernte...oder, weil sie meinen, dass keiner sich an die am weitesten entfernte stellt - das sind dann die "Experten" - reihen sie sich dann da ein. So war es auch...Eigentlich alles richtig gemacht.
Aber falsch! Vor mir waren Kinder im Alter 13-15, so 5 Stück und dazwischen noch die kleinen 7-jährigen, die Wusler, die dich ständig streifen, wenn sie von Luftballon zu Krone und zurück rennen. Dazu kommt die Mutter mit Arschbreite 94 cm. Sie bestellen natürlich alle auf einen Schlag, so wie ich es gern habe. Die Bedienung, ein cooler Mann etwas älter als ich, hatte natürlich nicht seinen schnellen Tag. 46 Euro musste Mutter bezahlen. Das klappte. Aber dann gings los. Da wurde nach jeder Cola gefragt, nach jedem Burger. Zwischendurch guckte der Bediener souverän auf seine Kassenanzeige als wäre es ein Blackberry. Locker wie ein Manager, bloß, dass er die angezeigten Infos in seinem Melonenkopf nicht verarbeiten konnte. Aber immer gut draufgucken und dann nachfragen.
Parallel dazu standen ja auch noch die "Kids" vor mir und zwischen mir. Einer war so groß wie ich, mit Zahnspange und feuchter Aussprache. Das merkte ich, als er beim Repetieren irgendeines Schwachsinnes die Geräusche immitierte und sich dabei auf den Ärmel spuckte. Sein Zuhörer, das war auch ein Deppenkind. Woran ich das erkannte? - Am Hinterkopf. Man erkennt dumme Leute - inklusive Kinder - am Hinterkopf. Der Junge hatte eine Brille auf und einen ziemlich langen Kopf, gemessen entlang der Strecke von Nasenspitze bis Hinterkopf. Ist diese Strecke schon auffallend lang, so kann man sofort mit 100 prozentiger Sicherheit sagen, dass die Person nicht ganz richtig im Kopf ist ohne je mit ihr ein Wort gewechselt zu haben. Kommt dazu eine Haarkonsistenz wie von einem Teddybär, so verstärkt sich dieser Effekt. Da nutzt auch nicht die Brille, die vermeintlich den Intellekt unterstüzt...
(Es gibt aber auch noch eine andere Form von Hinterkopf - der Baumstumpfkopf...Flach ab. Ich könnte etliche Personen nennen, aber ich bewege mich hier in einem öffentlichen Raum, wo das nicht angebracht wäre. Aber hat dein Kumpel einen Baumstumpf auf seinem Schrumpelhals, dann ist er nicht gut beisammen und du vielleicht auch nicht.)
Daneben noch zwei Kinder mit guten roten Nasen, ist ja bald Weihnachten, und guten Pickeln druff. Ich sage extra "druff", weil "drauf" würde implizieren, dass die Pickel noch nicht eingebrannt wären.
Dann fiel mir ein weiterer Mitarbeiter des Schnellrestaurants auf. Wieso? - Er hatte den Mund die ganze Zeit geöffnet. Was ich damit sagen will? - Wenn man den HInterkopf nicht sieht, aber das Gesicht, und der Mund steht auf ohne ihn zu benutzen, dann kommt das auch nicht klug. Mit viel Anstrengung schaffte er es ein Tablett mit dem obligatorischen Nährwertblatt zu bestücken und einen Burger darauf zu legen, um dieses im Anschluss, natürlich mit offenem Mund, bei einem Superkunden abzuliefern. Kaum schweifte mein Blick von ihm ab, da hob ein anderer Mitarbeiter seinen Giraffenkopf über der Burgerausgabe empor. Man sah sofort, sein Gesicht, das war ein einziger mathematischer Fehler, das war ein durch Null geteiltes Gesicht. Die Augenbrauen bildeten einen Vektor mit Schnitt auf der positiven x-Achse, seine Brille einen Vektor mit einem Schnittpunkt auf der negativen x-Achse, windschief sozusagen. Dazu sein Kochmützle auf, was einfach nicht passte. Nice One. Mund war natürlich geöffnet :))
Zurück zum Superbediener. Der hate es tatsächlich geschafft. Es war aber sehr schlimm. Ich hätte am liebsten den ganzen Laden auseinander genommen, so voller Wut war ich zwischen den ganzen blöden Leuten. Aber ich scheine eins vergessen zu haben. Dort war ich der blöde, vielleicht bin ich der ja auch überall anders, aber dort habe ich es tief in mir gefühlt.
Was ich euch aber mit auf den Weg geben möchte:
Bitte immer den Mund geschlossen halten und wenn ihr einen überdurchschnittlich langen Kopf habt, dann zieht euch bitte keine Napoleon Mütze in länglicher Richtung auf. Dankeschön!
Freitag, 24. Oktober 2008
Wieder da!
Lange Zeit ist vergangen, ich habe Versprechungen gemacht, ich würde Ende September einen Track rausbringen....
Aber es kam etwas dazwischen, etwas, das noch wichtiger war und über das ich berichten werde, denn viele werden nicht in diese Situation kommen, nein, nicht einmal annähernd. Und ich bin stolz darauf es geschafft zu haben, man kann sagen, ich habe etwas geschafft, was manche in ihrem Leben nie fertig bringen würden. Ich rede nicht von fünf Maß Bier auf dem Oktoberfest trinken oder einmal im Leben mit einem Zeppelin zu fliegen,nein, ich rede hier von einer mündlichen Prüfung in Informatik 4, nicht 3, sondern 4. Schon allein die Tatsache zwischen 3 und 4 zu unterscheiden separiert mich von anderen Menschen, oder wie ich sage, Affen, Vögel oder Mongokinder.
Im Folgenden werde ich nun im Frage - Antwort Dialog die siegreiche Geschichte erläutern.
Wie kommt man in eine mündliche Prüfung, Wolfi?
-In eine mündliche Prüfung kommst du, wenn du zweimal versagst. Das ist wie wenn dir in der Öffentlichkeit die Hose runter rutscht und du dann nochmal vor Schreck drüber pinkelst.
Hattest du Angst vor der Prüfung?
-Im Nachhinein natürlich nicht mehr, meine Hose war jedenfalls vorher auch nicht braun.
Wie verlief die Prüfung, erzähl!
-Naja, der Prof bat mich in sein Zimmer, da saß auch schon sein Hiwi. Dann kramte er die letztere der beiden verhunzten KLausuren raus und schlug die letzte Seite auf. Das ist die Seite mit den Wahr-/Falschfragen. In der KLausur hatte ich da nur geraten und hatte Glück überhaupt dort was richtig angekreuzt zu haben. Dass ich da geraten habe, verkniff ich mir natürlich, denn der Prof meinte, dass ich da "Pech" hatte..Das tragische an der Sache war, obwohl ich alle geraten hatte, kreuzte ich genau die Fragen falsch an, die ich selbst nach intensiven Lernen nicht beantworten konnte, das war ganz bitter. Das ist zu vergleichen, als wenn du Lotto spielst, du 20 Euro gewinnst und du in den Kiosk gehst um den Gewinn einzulösen und die nette Dame hinterm Thresen haut dir mit der Faust in die Lapp und sagt "Hau' ab du Haubentaucher, du kriegst nichts, du Fischkind".So fühlt sich das in etwa an. Maximaler Ertrag bei minimaler Ahnung und trotzdem scheiße. Ich musste sehr oft passen, habe ich doch keine Ausbildung als Mathemagier.
Aber irgendwann ging es zu den allgemeineren Fragen, da konnte ich zwar auch nicht viel, aber Schlussendlich reichte es dann doch. ICh wurde nach dem Abfragen zum Sterben vor die Tür geschickt, bevor der Prof mir die gute Nachricht überbrachte und ab diesem Zeitpunkt konnte ich auch wieder flüssig reden.
-Hast du dich dann gefreut, du Lucker?
Nein, im ersten Moment nicht, denn mein Auftreten war nicht sehr souverän, wie es doch ansich sein sollte. Jetzt aber habe ich die 3 Punkte, egal wie und gehe zufrieden wieder heim.
-Wann kommt denn nun der Gunther Track?
Ich werde mich in den nächsten Tagen mit meinem Superrapper in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren. Als Gage fordert er jedoch eine Trommel Haribo Frösche, sodass ich erst noch viele selbstgemalte Bilder verkaufen muss, um das Geld für die Gage aufzutreiben.
-Und noch ein Wort an deine Fans zum Schluss?
Wie ich schonmal schrieb: Ich gelobe Besserung und werde diesen Blog nach diesem Erfolg wieder ein bisschen mehr pflegen.
Aber es kam etwas dazwischen, etwas, das noch wichtiger war und über das ich berichten werde, denn viele werden nicht in diese Situation kommen, nein, nicht einmal annähernd. Und ich bin stolz darauf es geschafft zu haben, man kann sagen, ich habe etwas geschafft, was manche in ihrem Leben nie fertig bringen würden. Ich rede nicht von fünf Maß Bier auf dem Oktoberfest trinken oder einmal im Leben mit einem Zeppelin zu fliegen,nein, ich rede hier von einer mündlichen Prüfung in Informatik 4, nicht 3, sondern 4. Schon allein die Tatsache zwischen 3 und 4 zu unterscheiden separiert mich von anderen Menschen, oder wie ich sage, Affen, Vögel oder Mongokinder.
Im Folgenden werde ich nun im Frage - Antwort Dialog die siegreiche Geschichte erläutern.
Wie kommt man in eine mündliche Prüfung, Wolfi?
-In eine mündliche Prüfung kommst du, wenn du zweimal versagst. Das ist wie wenn dir in der Öffentlichkeit die Hose runter rutscht und du dann nochmal vor Schreck drüber pinkelst.
Hattest du Angst vor der Prüfung?
-Im Nachhinein natürlich nicht mehr, meine Hose war jedenfalls vorher auch nicht braun.
Wie verlief die Prüfung, erzähl!
-Naja, der Prof bat mich in sein Zimmer, da saß auch schon sein Hiwi. Dann kramte er die letztere der beiden verhunzten KLausuren raus und schlug die letzte Seite auf. Das ist die Seite mit den Wahr-/Falschfragen. In der KLausur hatte ich da nur geraten und hatte Glück überhaupt dort was richtig angekreuzt zu haben. Dass ich da geraten habe, verkniff ich mir natürlich, denn der Prof meinte, dass ich da "Pech" hatte..Das tragische an der Sache war, obwohl ich alle geraten hatte, kreuzte ich genau die Fragen falsch an, die ich selbst nach intensiven Lernen nicht beantworten konnte, das war ganz bitter. Das ist zu vergleichen, als wenn du Lotto spielst, du 20 Euro gewinnst und du in den Kiosk gehst um den Gewinn einzulösen und die nette Dame hinterm Thresen haut dir mit der Faust in die Lapp und sagt "Hau' ab du Haubentaucher, du kriegst nichts, du Fischkind".So fühlt sich das in etwa an. Maximaler Ertrag bei minimaler Ahnung und trotzdem scheiße. Ich musste sehr oft passen, habe ich doch keine Ausbildung als Mathemagier.
Aber irgendwann ging es zu den allgemeineren Fragen, da konnte ich zwar auch nicht viel, aber Schlussendlich reichte es dann doch. ICh wurde nach dem Abfragen zum Sterben vor die Tür geschickt, bevor der Prof mir die gute Nachricht überbrachte und ab diesem Zeitpunkt konnte ich auch wieder flüssig reden.
-Hast du dich dann gefreut, du Lucker?
Nein, im ersten Moment nicht, denn mein Auftreten war nicht sehr souverän, wie es doch ansich sein sollte. Jetzt aber habe ich die 3 Punkte, egal wie und gehe zufrieden wieder heim.
-Wann kommt denn nun der Gunther Track?
Ich werde mich in den nächsten Tagen mit meinem Superrapper in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren. Als Gage fordert er jedoch eine Trommel Haribo Frösche, sodass ich erst noch viele selbstgemalte Bilder verkaufen muss, um das Geld für die Gage aufzutreiben.
-Und noch ein Wort an deine Fans zum Schluss?
Wie ich schonmal schrieb: Ich gelobe Besserung und werde diesen Blog nach diesem Erfolg wieder ein bisschen mehr pflegen.
Sonntag, 6. Juli 2008
Gunther Track Projekt
Zu Ehren meines ehemaligen Deutschlehrers Gunther S. wird Ende September ein Raptrack entstehen mit meinem Lieblingsrapper und Kollegen Parka. Die Homepage seiner Rapcrew "SoundSo" findet ihr unter den zwei Links rechts in der Leiste...
Absolut Profi Shit wird das....unbedingt dabei sein, wenn der Track hier zum Download angeboten wird!
Ein Zitat meines Lehrers findet ihr auch in meinem neuen Eintrag, der unter diesem hier steht, damit ihr wisst, wie der drauf ist :-))
Freut euch!
Absolut Profi Shit wird das....unbedingt dabei sein, wenn der Track hier zum Download angeboten wird!
Ein Zitat meines Lehrers findet ihr auch in meinem neuen Eintrag, der unter diesem hier steht, damit ihr wisst, wie der drauf ist :-))
Freut euch!
Euro 2008 - Früher waren wir gut
Uefa Euro 08, ein globales Ereignis, trotz limitiertem globalen Abschnitt. Circa 8 Milliarden Zuschauer verfolgten dieses Spektakel, wovon aber meiner Schätzung nach höchstens 4 Prozent verstehen, was sie da sehen...
Ich bin Deutscher, also Deutschlandfan, 82 Millionen andere auch, mehr oder weniger. Wieso denn eigentlich?
Freuen sich die andern auch, wenn ein Lahm einen Bosingwa abläuft, ein Mertesacker höher als ein Ivanschitz steigt, wenn ein Podolski mit einem Hammer knapp an Ricardo's Tor vorbei zielt oder gar der Platz aufweicht beim Schweiz - Türkei Spiel? Wer was? Was sind das für Leute? Ich weiß nur, der Ballack hat e'n Tor geschossen und der Ronaldo hat da gedribbelt und der Torres ist hübsch und hat gewonnen...Ist er ja auch, aber ich bin nicht schwul.
Die meisten Leute sind fehl am Platz...Wieso?
Ey Wolf, du hast doch überhaupt keine Ahnung, du musst ja mal "grad' dei Lapp halde"! -Mein Deutschlehrer sagte einmal, wir können bewerten, besser machen können wir es nicht, aber wir können sagen, die Suppe schmeckt gut, sie ist zu salzig, etc...
Ich muss nicht zum Public Viewing oder ins Stadion um die Stimmung zu hören. Wobei das ja keine Stimmung ist, das ist Dummgeschwätz. Im Stadion noch völlig legitim, da besteht sogar die theoretische akustische Möglichkeit, dass der Schiedsrichter die Pöbeleien hört.
Aber Public Viewing, das ist ein Armutsbild. Man sieht nix, man hört nix, es stinkt und viele Trottel. Ich vergleiche diese Leute mit kleinen Kindern, die anfangen zu klatschen, um ihr hunderte Kilometer entferntes Team anzufeuern. Sie grölen, sie singen, sie hüpfen. Aber sieht ja keiner...Kleine Kinder halten sich die Hände vors Gesicht, wenn sie sich verstecken wollen. Ihr merkt die Äquivalenz.
Ja, aber Wolf, darum gehts doch nicht,du Depp, es geht darum, dass man sich gemeinsam freut, gemeinsam feiert! -Warum feiern, warum freuen, ihr leistet doch nix, ihr habt doch nicht geholfen, oder steht ihr auch dazu, wenn sie verlieren, dass ihr nicht genug getan habt? Dann waren es die Spieler und genau die sind es auch die gewinnen, und den klatscht man Beifall nur, wenn man sie erreichen kann.
Noch ein Thema, der riesige Frauenanteil, der auf einmal fußballbegeistert ist.
Ja Wolf, sei doch froh, dass so geile Tussen auch gucken, ist doch geil! -Ich musste Sex and the City angucken, Betonung auf "muss". Es war scheiße, weil es geht ja um nix, es wird auf kein Ziel hin gearbeitet, und hässlich sind sie auch noch, die Schabracken. Und beim Fußball sind die auch hässlich, wie mit der Bratpfann' ins Gesicht gehauen. Ich kann mir dieses Phänomen nicht erklären, warum gerade beim Fußball dann auch auf einmal die Frauen gucken.
Highlight dieser EM war sicherlich das Türkei - Deutschland Spiel, noch besser die Vorberichte. Es wurde ein türkischer Mitbürger befragt, was nach dem Spiel passiert? Er antwortete, dass wenn Türkei gewinnt, er friedlich sei, wenn Deutschland gewinnt auch, aber wenn es dunkel wird, da kann er für nix garantieren. Das war mein Spruch der EM und lasse ich mal so stehen. Wenn du cool bist, dann verstehste es, ey, wenn nicht, dann bist du ein Bastard.
Aber Wolf, dass war jetzt einer, das kannste jetzt nicht so übern Kamm scheren, du Opfer! -Ja, die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass man mit einer Kumulation von Statements immigrierter Mitbürger immer, ja immer, Recht behält. (Das habe ich extra so geschrieben, damit betroffene Gruppierungen es nicht verstehen.)
Jetzt fühlste dich aber toll Wolf, du Mongo! -Ja , schon.
Weltklasse wie die Spieler waren natürlich auch die Kommentatoren und Berichterstatter. Hochbezahlt, eloquent und immer gut vorbereitet wissen sie sofort, was Sache ist. Sie beweisen es immer wieder. Es ist mir ein Rätsel, wie so oft Spieler miteinander verwechselt werden, der Kommentator sitzt selbst im Stadion und hat zudem noch minimum zwei Monitore vor sich und wahrscheinlich noch ein Brett vorm Kopf und im Hintern. Für so scheiß Leute wird Geld rausgeschmissen, und sie nehmen auch noch den meisten Platz im Stadion weg. Und meine Freunde vom Public Viewing verstehen ihn sowieso nicht.
Ja Wolf, du kannst das natürlich besser:)))! -Ja, das kann ich.
Was ich eigentlich mit dem Eintrag zum Ausdruck bringen will, wir haben 82 Millionen Bundestrainer, die alles können, die alles wissen, die früher "gut" waren, im Sport und Beruf, bloß da frage ich mich, warum sie 24 jährigen Kerlen zujubeln? Früher waren wir alle gut, was hinten liegt, das haben wir gekonnt, da waren wir hübsch, da hatten wir alle Möglichkeiten, wir waren bloß zu faul oder hatten keine Lust, aber wenn wir gewollt hätten, dann wären wir Nationalspieler, Bundestrainer, Manager, etc... Jetzt sind wir halt Maler und Lackierer, Stuckateure und stellvertretender Kassenwart im Sportverein. Und Deutschlandfan!
Aber Wolf, du kotzt mich an, redsch' so, als wärsch der Crack, aber selbst keine Minute im Leben gearbeitet und hasch' keine Ahnung was du da laberst! -Ja, das ist richtig. Früher war ich aber gut, wenn ich gewollt hätte, dann wäre ich schon längst reich.
Ich bin Deutscher, also Deutschlandfan, 82 Millionen andere auch, mehr oder weniger. Wieso denn eigentlich?
Freuen sich die andern auch, wenn ein Lahm einen Bosingwa abläuft, ein Mertesacker höher als ein Ivanschitz steigt, wenn ein Podolski mit einem Hammer knapp an Ricardo's Tor vorbei zielt oder gar der Platz aufweicht beim Schweiz - Türkei Spiel? Wer was? Was sind das für Leute? Ich weiß nur, der Ballack hat e'n Tor geschossen und der Ronaldo hat da gedribbelt und der Torres ist hübsch und hat gewonnen...Ist er ja auch, aber ich bin nicht schwul.
Die meisten Leute sind fehl am Platz...Wieso?
Ey Wolf, du hast doch überhaupt keine Ahnung, du musst ja mal "grad' dei Lapp halde"! -Mein Deutschlehrer sagte einmal, wir können bewerten, besser machen können wir es nicht, aber wir können sagen, die Suppe schmeckt gut, sie ist zu salzig, etc...
Ich muss nicht zum Public Viewing oder ins Stadion um die Stimmung zu hören. Wobei das ja keine Stimmung ist, das ist Dummgeschwätz. Im Stadion noch völlig legitim, da besteht sogar die theoretische akustische Möglichkeit, dass der Schiedsrichter die Pöbeleien hört.
Aber Public Viewing, das ist ein Armutsbild. Man sieht nix, man hört nix, es stinkt und viele Trottel. Ich vergleiche diese Leute mit kleinen Kindern, die anfangen zu klatschen, um ihr hunderte Kilometer entferntes Team anzufeuern. Sie grölen, sie singen, sie hüpfen. Aber sieht ja keiner...Kleine Kinder halten sich die Hände vors Gesicht, wenn sie sich verstecken wollen. Ihr merkt die Äquivalenz.
Ja, aber Wolf, darum gehts doch nicht,du Depp, es geht darum, dass man sich gemeinsam freut, gemeinsam feiert! -Warum feiern, warum freuen, ihr leistet doch nix, ihr habt doch nicht geholfen, oder steht ihr auch dazu, wenn sie verlieren, dass ihr nicht genug getan habt? Dann waren es die Spieler und genau die sind es auch die gewinnen, und den klatscht man Beifall nur, wenn man sie erreichen kann.
Noch ein Thema, der riesige Frauenanteil, der auf einmal fußballbegeistert ist.
Ja Wolf, sei doch froh, dass so geile Tussen auch gucken, ist doch geil! -Ich musste Sex and the City angucken, Betonung auf "muss". Es war scheiße, weil es geht ja um nix, es wird auf kein Ziel hin gearbeitet, und hässlich sind sie auch noch, die Schabracken. Und beim Fußball sind die auch hässlich, wie mit der Bratpfann' ins Gesicht gehauen. Ich kann mir dieses Phänomen nicht erklären, warum gerade beim Fußball dann auch auf einmal die Frauen gucken.
Highlight dieser EM war sicherlich das Türkei - Deutschland Spiel, noch besser die Vorberichte. Es wurde ein türkischer Mitbürger befragt, was nach dem Spiel passiert? Er antwortete, dass wenn Türkei gewinnt, er friedlich sei, wenn Deutschland gewinnt auch, aber wenn es dunkel wird, da kann er für nix garantieren. Das war mein Spruch der EM und lasse ich mal so stehen. Wenn du cool bist, dann verstehste es, ey, wenn nicht, dann bist du ein Bastard.
Aber Wolf, dass war jetzt einer, das kannste jetzt nicht so übern Kamm scheren, du Opfer! -Ja, die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass man mit einer Kumulation von Statements immigrierter Mitbürger immer, ja immer, Recht behält. (Das habe ich extra so geschrieben, damit betroffene Gruppierungen es nicht verstehen.)
Jetzt fühlste dich aber toll Wolf, du Mongo! -Ja , schon.
Weltklasse wie die Spieler waren natürlich auch die Kommentatoren und Berichterstatter. Hochbezahlt, eloquent und immer gut vorbereitet wissen sie sofort, was Sache ist. Sie beweisen es immer wieder. Es ist mir ein Rätsel, wie so oft Spieler miteinander verwechselt werden, der Kommentator sitzt selbst im Stadion und hat zudem noch minimum zwei Monitore vor sich und wahrscheinlich noch ein Brett vorm Kopf und im Hintern. Für so scheiß Leute wird Geld rausgeschmissen, und sie nehmen auch noch den meisten Platz im Stadion weg. Und meine Freunde vom Public Viewing verstehen ihn sowieso nicht.
Ja Wolf, du kannst das natürlich besser:)))! -Ja, das kann ich.
Was ich eigentlich mit dem Eintrag zum Ausdruck bringen will, wir haben 82 Millionen Bundestrainer, die alles können, die alles wissen, die früher "gut" waren, im Sport und Beruf, bloß da frage ich mich, warum sie 24 jährigen Kerlen zujubeln? Früher waren wir alle gut, was hinten liegt, das haben wir gekonnt, da waren wir hübsch, da hatten wir alle Möglichkeiten, wir waren bloß zu faul oder hatten keine Lust, aber wenn wir gewollt hätten, dann wären wir Nationalspieler, Bundestrainer, Manager, etc... Jetzt sind wir halt Maler und Lackierer, Stuckateure und stellvertretender Kassenwart im Sportverein. Und Deutschlandfan!
Aber Wolf, du kotzt mich an, redsch' so, als wärsch der Crack, aber selbst keine Minute im Leben gearbeitet und hasch' keine Ahnung was du da laberst! -Ja, das ist richtig. Früher war ich aber gut, wenn ich gewollt hätte, dann wäre ich schon längst reich.
Montag, 26. Mai 2008
Die Frau mit der Sahne
Es war vor einiger Zeit, am Tag des Uefa Cup Finales. Da ich als unspendabler Schnorrer immer bei den anderen das Bier mittrank, stand ich in der Bringschuld einen Kasten Bier aus dem weltteuersten und zugleich angebotsarmsten Lebensmittelmarkt, dem Tengelmann, zu aquirieren. Nicht weiter spektakulär, wäre mir nicht diese besondere Frau aufgefallen.
Sie diskutierte mit den überbelichteten Mitarbeitern des Marktes. Sie wollte Pfandflaschen zurückgeben, aber nicht jene, die in hiesigem Markt verfügbar waren, irgendsolche Fluselflaschen. Sie meinte "Meine Zivis bringen die immer mit und ich gebe die immer hier ab, ich lüge sie doch nicht an!" Ihr müsst euch die Stimme sehr hoch und wackelig vorstellen, dann habt ihr meine Sichtweise. Das war aber nicht der besondere Punkt, das war ja noch voll Standart, wie es jedem von euch tagtäglich passieren könnte. Als ich mit dem überteuerten Kasten an der Kasse stand, kam diese Frau aus dem Rückraum und der Slapstick begann...
Sie hatte einen, nochmal deutlich EINEN, Becher Sahne in der Hand, aber nicht lange. Sie fragte mich und meinen Kumpel, als vordersten in der Schlange, ob sie nicht ihren Becher ganz hinten aufs Fließband stellen dürfe. Wir "na klar" ist ja die Konvention, sie stellte es nicht mal auf das gummierte Fließband, sondern noch auf den silbernen Metallabschluss am Anfang. Das war noch normal, aber man merkte sofort, diese Frau war verrrückt. Sie fügte nach Abstellen des Bechers hinzu " Ich muss die Sahne hier abstellen, weil sonst wird die warm und sauer in meinen Händen".
Noch trauten wir uns nicht zu lachen, dann war ich dran, meine 3 Millionen Euro für den Kasten zu zahlen. Doch bevor ich das konnte, nahm die Frau ihren Becher wieder in die Hand, flitze vor mich, warf einen Euro aufs Fließband und fragte mich " Darf ich zuerst bezahlen, denn es ist so heiß, da wird meine Sahne sauer bis ich zu Hause bin. Ich habe auch Zeitungspapier dabei, in die ich die Sahne einwickel." Jetzt konnten wir unser Lachen nicht mehr zurück halten...Nachdem Bezahlen nahm sie wieder ihre Sahne in die Hand, diese Trendfrau, und sagte wiederum, " Meine Hände sind so heiß, wenn ich die Sahne in den Händen halte, dann wird die sauer, (-wer hätte das gedacht-), außerdem tun meine Hände so weh - aua." Aua sagte sie, der Brüller, unfassbar, weltklasse. Wir hatten Gesprächsstoff und ich möchte es meinen treuen Leseren nicht vorenthalten. Beim Rausgehen sahen wir noch, wie sie aufm Fahrrad abdampfte, nix Zeitungspapier, sie hatte uns verarscht, wie auch die Pfandleute zuvor ;)
Gruß an Ad-Man, meinem treuen heimlichen Leser...
->Sauber bleiben!
Sie diskutierte mit den überbelichteten Mitarbeitern des Marktes. Sie wollte Pfandflaschen zurückgeben, aber nicht jene, die in hiesigem Markt verfügbar waren, irgendsolche Fluselflaschen. Sie meinte "Meine Zivis bringen die immer mit und ich gebe die immer hier ab, ich lüge sie doch nicht an!" Ihr müsst euch die Stimme sehr hoch und wackelig vorstellen, dann habt ihr meine Sichtweise. Das war aber nicht der besondere Punkt, das war ja noch voll Standart, wie es jedem von euch tagtäglich passieren könnte. Als ich mit dem überteuerten Kasten an der Kasse stand, kam diese Frau aus dem Rückraum und der Slapstick begann...
Sie hatte einen, nochmal deutlich EINEN, Becher Sahne in der Hand, aber nicht lange. Sie fragte mich und meinen Kumpel, als vordersten in der Schlange, ob sie nicht ihren Becher ganz hinten aufs Fließband stellen dürfe. Wir "na klar" ist ja die Konvention, sie stellte es nicht mal auf das gummierte Fließband, sondern noch auf den silbernen Metallabschluss am Anfang. Das war noch normal, aber man merkte sofort, diese Frau war verrrückt. Sie fügte nach Abstellen des Bechers hinzu " Ich muss die Sahne hier abstellen, weil sonst wird die warm und sauer in meinen Händen".
Noch trauten wir uns nicht zu lachen, dann war ich dran, meine 3 Millionen Euro für den Kasten zu zahlen. Doch bevor ich das konnte, nahm die Frau ihren Becher wieder in die Hand, flitze vor mich, warf einen Euro aufs Fließband und fragte mich " Darf ich zuerst bezahlen, denn es ist so heiß, da wird meine Sahne sauer bis ich zu Hause bin. Ich habe auch Zeitungspapier dabei, in die ich die Sahne einwickel." Jetzt konnten wir unser Lachen nicht mehr zurück halten...Nachdem Bezahlen nahm sie wieder ihre Sahne in die Hand, diese Trendfrau, und sagte wiederum, " Meine Hände sind so heiß, wenn ich die Sahne in den Händen halte, dann wird die sauer, (-wer hätte das gedacht-), außerdem tun meine Hände so weh - aua." Aua sagte sie, der Brüller, unfassbar, weltklasse. Wir hatten Gesprächsstoff und ich möchte es meinen treuen Leseren nicht vorenthalten. Beim Rausgehen sahen wir noch, wie sie aufm Fahrrad abdampfte, nix Zeitungspapier, sie hatte uns verarscht, wie auch die Pfandleute zuvor ;)
Gruß an Ad-Man, meinem treuen heimlichen Leser...
->Sauber bleiben!
Dienstag, 6. Mai 2008
Wenn Knacker die Straße kreuzen
Es war vor 3 Wochen, ich saß im Auto, locker cool nachm Spiel heimgefahren...
In Höhe vom Scheck-Inn Center in Karlsruhe sehe ich in 200 Metern Entfernung, wie ein Vadda ( circa 34 Jahre Alt ) die Straße kreuzt, mit Kinderwagen... aber er beschleunigt nicht, er wird eher langsamer, je näher er dem anderen Ende der Straße kommt, und ich ihm. Ich hatte die Hand schon vor 500 Metern auf der Hupe, trotzdem hupe ich erst 20 Meter vor ihm, nachdem er extrem stagnierte...Er schaut mich entsetzt und verdutzt an...
Ich hätte ihn samt Kind überfahren sollen, dann hätte er gewusst, wo die Gefahr lauerte...
Aber dann heute der Abschuss....
Ich will ins Training, extrem enge Stelle in Ettlingen, ich sehe von weitem, wie ein alter Mann die Fahrbahn senkrecht kreuzt, er schiebt ein Fahrrad neben sich. Aber kurz bevor er den Gehweg auf der anderen Straßenseite erreicht, dreht er sich um 45 Grad und läuft direkt in die Fahrtrichtung meines Autos zu. Zudem habe ich Gegenverkehr, sodass ich nicht ausweichen kann. Ich muss stark bremsen, gucke ihm mitten in seine glasigen Augen. Zu meinem Verdutzen fängt er an in meine Richtung zu fluchen, ich habe ihn nicht verstanden, wieso auch, ich habe mich ja nur vorbildlich im Straßenverkehr verhalten. Hätte ihn umrasen müssen, erst dann hätte er was sagen dürfen, und vielleicht selbst dann nicht. Ich fluche aber zurück, in der Hoffnung, dass er mich durch mein offenes Schiebedach hört, es waren keine schönen Worte, das kann ich an dieser Stelle sagen...
Augen auf!
In Höhe vom Scheck-Inn Center in Karlsruhe sehe ich in 200 Metern Entfernung, wie ein Vadda ( circa 34 Jahre Alt ) die Straße kreuzt, mit Kinderwagen... aber er beschleunigt nicht, er wird eher langsamer, je näher er dem anderen Ende der Straße kommt, und ich ihm. Ich hatte die Hand schon vor 500 Metern auf der Hupe, trotzdem hupe ich erst 20 Meter vor ihm, nachdem er extrem stagnierte...Er schaut mich entsetzt und verdutzt an...
Ich hätte ihn samt Kind überfahren sollen, dann hätte er gewusst, wo die Gefahr lauerte...
Aber dann heute der Abschuss....
Ich will ins Training, extrem enge Stelle in Ettlingen, ich sehe von weitem, wie ein alter Mann die Fahrbahn senkrecht kreuzt, er schiebt ein Fahrrad neben sich. Aber kurz bevor er den Gehweg auf der anderen Straßenseite erreicht, dreht er sich um 45 Grad und läuft direkt in die Fahrtrichtung meines Autos zu. Zudem habe ich Gegenverkehr, sodass ich nicht ausweichen kann. Ich muss stark bremsen, gucke ihm mitten in seine glasigen Augen. Zu meinem Verdutzen fängt er an in meine Richtung zu fluchen, ich habe ihn nicht verstanden, wieso auch, ich habe mich ja nur vorbildlich im Straßenverkehr verhalten. Hätte ihn umrasen müssen, erst dann hätte er was sagen dürfen, und vielleicht selbst dann nicht. Ich fluche aber zurück, in der Hoffnung, dass er mich durch mein offenes Schiebedach hört, es waren keine schönen Worte, das kann ich an dieser Stelle sagen...
Augen auf!
Samstag, 26. April 2008
Das Quartett vom Donnerstag
Das Quartett vom Donnerstag, oder der Tag des Uefa-Cup Halbfinal Hinspiels. Das Quartett bestand aus Herrn B., dem Bayer, Mätze und mir. Anlass dieses Treffens war natürlich der Fußball, vorrangig, denn eigentlich wurden unter massivem Alkoholkonsum nur Nettigkeiten ausgetauscht.
Hier nun der Verlauf.
Noch vor Anpfiff, wir spielen Computer, jeder ein Weizen in der Hand, außer der Bayer, der ist noch Pizza holen. Mätze kann das Spiel nicht, verliert nur gegen uns. Ich verliere auch mal gegen Herrn B. und versuche erst gar nicht meinen Ärger zu verdrängen, denn ich habe Ehrgeiz und der muss raus. Als nun Mätze, nachdem er von mir ne Klatsche bekommen hatte nun auch von Herrn B. die Hütte vollbekommt - inzwischen kam auch der Bayer durch die Haustür - stelle ich ihm die Frage, ob es überhaupt Spaß macht immer der Verlierer zu sein. Als er darauf antwortet, entgegne ich bloß :" Nein, ich meine nicht das Computerspiel, ich meine im Leben." Das war der Auftakt.
PC nun aus, Kurz vor Anpfiff.
Wie es sich für einen Bayer gehört, trinkt er Weißbier. Das muss ja natürlich ins Glas, für einen Bayer kein Problem. Aber er versagt kläglich beim Versuch die Flasche senkrecht ins Glas einzugießen. Herr B. gefällt das selbstverständlich nicht, wie das flüssige Gold über seinen Boden schießt, aber das war ja erst das erste von 4 weiteren Bieren.
Spiel läuft eine Viertel Stunde - Herr B's Handy klingelt.
"Seid still, meine Mutter ist es----ach, ihr seid eh nicht still, ich gehe raus." Seine Mutter steckt in der Rutsche im McDonalds fest und braucht Hilfe, sage ich, und Mätze und der Bayer kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen. Für mich war das nur ein Standartspruch, aber bedingt durch diese zwei Schurken musste ich auch noch mitlachen, weil die so blöd lachten. Schlimm, Schlimm.
Es gibt einen Elfmeter im Spiel.
Wir haben inzwischen das Hardgas ausgepackt. Es kommt drauf an, wo der Schütze hinschießt, denn wir haben abgemacht, wenn der Schütze in das entsprechende Eck schießt, dann muss der jeweilige Trinker von uns sein Getränk exen. Ich musste das tun, wenn er verschießt, Herr B. wenn er ins linke Eck schießt, der Bayer war für die Mitte und Mätze rechts. Schütze läuft an, ---- schießt in die Mitte------gehalten----und im Nachschuss ins Linke-----. Große Verwirrung....Wer trinkt jetzt wie. Letzten Endes trinkt nur Herr B. sein Glas sauber aus, mir wars zu kalt, der Bayer mochte ja nur Weizen, trinkt aber trotzdem.
Kurz vor Halbzeit.
Bayer möchte sein drittes Weizen einschenken. Versuch scheitert wieder auf miserabelste Weise. Herr B. schimpft zurecht mit dem Bayer. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen.
Mitte zweite Hälfte.
Bayer schenkt sich viertes Weizen ein, ein Kristallweizen, das erste, welches er auf einen Schlag einfüllt. Bravo. Er beschwert sich aber, denn Kristall mag er nich, eigentlich ja gerade egal. Doch ein Tropfen aus der Flasche ging auf den Tisch, da warf ihm Herr B. die Tempo Box zu und zack kippte die ganze Siffe auf den Tisch und auf den Boden. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen. Mätze's Lache ist unglaublich laut und intensiv, ich konnte nicht mehr. Herr B. veruchte seinen feuchten Gameboy zu retten, ich hoffe, er funktioniert noch.
Nachdem wir brav getrunken hatten, packten wir das Pils aus, Mätze trank das schon die ganze Zeit, denn er hatte keine Lust mehr auf Weizen, weil er als kleines Kind ins Weizenfass gefallen ist, wie wir feststellten. Das Bier hatte die Besonderheit, dass unetrm Deckel die Antwort auf die Frage steht, die man vor dem Öffnen stellt, und bekanntlich lügt der Alkohol nicht. Erste Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer immer fett"...Antwort "Ja". Zweite Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer trotz Marathon Laufes fett?" Antwort:"Ja".
Da sich der Bayer und Mätze sehr gut assimilierten und sie selbst daraus kein Geheimnis machten stellte Herr B. die Finale Frage :"Ist Mätze nachher beim Geschlechtsakt der Mann?". Das Bier durfte Mätze selber öffnen. Also, er öffnete es, lachte, als er die Antwort sah, aber er lachte nicht in einem normalen Ton, sondern in einer schon fast pervers homosexuellen Weise, sodass es mir und Herrn B. die Tränen in die Augen trieb. Die Antwort war schon eigenltich egal, aber sie war natürlich "Ja", Alkohol lügt nicht, dass lernen wir hier aus diesem Beitrag.
Nächsten Donnerstag ist Rückspiel und das Quartett trifft sich auf ein Neues. Es kann nur noch besser werden...
Ich werde berichten...
Hier nun der Verlauf.
Noch vor Anpfiff, wir spielen Computer, jeder ein Weizen in der Hand, außer der Bayer, der ist noch Pizza holen. Mätze kann das Spiel nicht, verliert nur gegen uns. Ich verliere auch mal gegen Herrn B. und versuche erst gar nicht meinen Ärger zu verdrängen, denn ich habe Ehrgeiz und der muss raus. Als nun Mätze, nachdem er von mir ne Klatsche bekommen hatte nun auch von Herrn B. die Hütte vollbekommt - inzwischen kam auch der Bayer durch die Haustür - stelle ich ihm die Frage, ob es überhaupt Spaß macht immer der Verlierer zu sein. Als er darauf antwortet, entgegne ich bloß :" Nein, ich meine nicht das Computerspiel, ich meine im Leben." Das war der Auftakt.
PC nun aus, Kurz vor Anpfiff.
Wie es sich für einen Bayer gehört, trinkt er Weißbier. Das muss ja natürlich ins Glas, für einen Bayer kein Problem. Aber er versagt kläglich beim Versuch die Flasche senkrecht ins Glas einzugießen. Herr B. gefällt das selbstverständlich nicht, wie das flüssige Gold über seinen Boden schießt, aber das war ja erst das erste von 4 weiteren Bieren.
Spiel läuft eine Viertel Stunde - Herr B's Handy klingelt.
"Seid still, meine Mutter ist es----ach, ihr seid eh nicht still, ich gehe raus." Seine Mutter steckt in der Rutsche im McDonalds fest und braucht Hilfe, sage ich, und Mätze und der Bayer kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen. Für mich war das nur ein Standartspruch, aber bedingt durch diese zwei Schurken musste ich auch noch mitlachen, weil die so blöd lachten. Schlimm, Schlimm.
Es gibt einen Elfmeter im Spiel.
Wir haben inzwischen das Hardgas ausgepackt. Es kommt drauf an, wo der Schütze hinschießt, denn wir haben abgemacht, wenn der Schütze in das entsprechende Eck schießt, dann muss der jeweilige Trinker von uns sein Getränk exen. Ich musste das tun, wenn er verschießt, Herr B. wenn er ins linke Eck schießt, der Bayer war für die Mitte und Mätze rechts. Schütze läuft an, ---- schießt in die Mitte------gehalten----und im Nachschuss ins Linke-----. Große Verwirrung....Wer trinkt jetzt wie. Letzten Endes trinkt nur Herr B. sein Glas sauber aus, mir wars zu kalt, der Bayer mochte ja nur Weizen, trinkt aber trotzdem.
Kurz vor Halbzeit.
Bayer möchte sein drittes Weizen einschenken. Versuch scheitert wieder auf miserabelste Weise. Herr B. schimpft zurecht mit dem Bayer. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen.
Mitte zweite Hälfte.
Bayer schenkt sich viertes Weizen ein, ein Kristallweizen, das erste, welches er auf einen Schlag einfüllt. Bravo. Er beschwert sich aber, denn Kristall mag er nich, eigentlich ja gerade egal. Doch ein Tropfen aus der Flasche ging auf den Tisch, da warf ihm Herr B. die Tempo Box zu und zack kippte die ganze Siffe auf den Tisch und auf den Boden. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen. Mätze's Lache ist unglaublich laut und intensiv, ich konnte nicht mehr. Herr B. veruchte seinen feuchten Gameboy zu retten, ich hoffe, er funktioniert noch.
Nachdem wir brav getrunken hatten, packten wir das Pils aus, Mätze trank das schon die ganze Zeit, denn er hatte keine Lust mehr auf Weizen, weil er als kleines Kind ins Weizenfass gefallen ist, wie wir feststellten. Das Bier hatte die Besonderheit, dass unetrm Deckel die Antwort auf die Frage steht, die man vor dem Öffnen stellt, und bekanntlich lügt der Alkohol nicht. Erste Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer immer fett"...Antwort "Ja". Zweite Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer trotz Marathon Laufes fett?" Antwort:"Ja".
Da sich der Bayer und Mätze sehr gut assimilierten und sie selbst daraus kein Geheimnis machten stellte Herr B. die Finale Frage :"Ist Mätze nachher beim Geschlechtsakt der Mann?". Das Bier durfte Mätze selber öffnen. Also, er öffnete es, lachte, als er die Antwort sah, aber er lachte nicht in einem normalen Ton, sondern in einer schon fast pervers homosexuellen Weise, sodass es mir und Herrn B. die Tränen in die Augen trieb. Die Antwort war schon eigenltich egal, aber sie war natürlich "Ja", Alkohol lügt nicht, dass lernen wir hier aus diesem Beitrag.
Nächsten Donnerstag ist Rückspiel und das Quartett trifft sich auf ein Neues. Es kann nur noch besser werden...
Ich werde berichten...
Dienstag, 5. Februar 2008
Büttenrede
Heut' da will ich einmal lerne',
doch von draußen, da kommt nur Gelärme.
Ich seh' nach draußen, ich muss mal schaun,
da wird mir schlecht, es ist Fasching, da steht ein Clown.
Primitive Saufmusik läuft und das auch noch unglaublich laut,
das Lernen, das hat der Fasching mir hiermit versaut.
Fasching, das mag wohl jedes Kind,
doch guck' ich vom Balkon ich kein Kind find'.
Nein, nur Erwachsene, aber nicht gesegnet mit Vernunft,
ist das hier wirklich meines Landes Zukunft?
Sie fressen, saufen und sie grölen,
sofort muss ich denken an die frühe Menschheit, die lebte in Höhlen.
Lustig sind diese verkleideten Menschen nicht,
allerhöchstens durch ihre Fratze, ihr Gesicht.
Diese Fratze allein drückt schon die Dummheit aus,
denn jemand normales, der geht an so einem Tag nicht aus dem Haus.
Damals, als ich noch ein Kind war, leicht zu manipulieren,
da war Fasching toll, da musste ich auch noch nicht studieren.
Doch selbst, wenn ich das jetzt nicht mehr müsste,
Fasching, darauf habe ich nie mehr Gelüste.
Fasnacht, das kann man nur lassen,
tut mir bitte den Gefallen, Fasching, das muss man hassen!
Dähh, Dähhhh
doch von draußen, da kommt nur Gelärme.
Ich seh' nach draußen, ich muss mal schaun,
da wird mir schlecht, es ist Fasching, da steht ein Clown.
Primitive Saufmusik läuft und das auch noch unglaublich laut,
das Lernen, das hat der Fasching mir hiermit versaut.
Fasching, das mag wohl jedes Kind,
doch guck' ich vom Balkon ich kein Kind find'.
Nein, nur Erwachsene, aber nicht gesegnet mit Vernunft,
ist das hier wirklich meines Landes Zukunft?
Sie fressen, saufen und sie grölen,
sofort muss ich denken an die frühe Menschheit, die lebte in Höhlen.
Lustig sind diese verkleideten Menschen nicht,
allerhöchstens durch ihre Fratze, ihr Gesicht.
Diese Fratze allein drückt schon die Dummheit aus,
denn jemand normales, der geht an so einem Tag nicht aus dem Haus.
Damals, als ich noch ein Kind war, leicht zu manipulieren,
da war Fasching toll, da musste ich auch noch nicht studieren.
Doch selbst, wenn ich das jetzt nicht mehr müsste,
Fasching, darauf habe ich nie mehr Gelüste.
Fasnacht, das kann man nur lassen,
tut mir bitte den Gefallen, Fasching, das muss man hassen!
Dähh, Dähhhh
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