Das Quartett vom Donnerstag, oder der Tag des Uefa-Cup Halbfinal Hinspiels. Das Quartett bestand aus Herrn B., dem Bayer, Mätze und mir. Anlass dieses Treffens war natürlich der Fußball, vorrangig, denn eigentlich wurden unter massivem Alkoholkonsum nur Nettigkeiten ausgetauscht.
Hier nun der Verlauf.
Noch vor Anpfiff, wir spielen Computer, jeder ein Weizen in der Hand, außer der Bayer, der ist noch Pizza holen. Mätze kann das Spiel nicht, verliert nur gegen uns. Ich verliere auch mal gegen Herrn B. und versuche erst gar nicht meinen Ärger zu verdrängen, denn ich habe Ehrgeiz und der muss raus. Als nun Mätze, nachdem er von mir ne Klatsche bekommen hatte nun auch von Herrn B. die Hütte vollbekommt - inzwischen kam auch der Bayer durch die Haustür - stelle ich ihm die Frage, ob es überhaupt Spaß macht immer der Verlierer zu sein. Als er darauf antwortet, entgegne ich bloß :" Nein, ich meine nicht das Computerspiel, ich meine im Leben." Das war der Auftakt.
PC nun aus, Kurz vor Anpfiff.
Wie es sich für einen Bayer gehört, trinkt er Weißbier. Das muss ja natürlich ins Glas, für einen Bayer kein Problem. Aber er versagt kläglich beim Versuch die Flasche senkrecht ins Glas einzugießen. Herr B. gefällt das selbstverständlich nicht, wie das flüssige Gold über seinen Boden schießt, aber das war ja erst das erste von 4 weiteren Bieren.
Spiel läuft eine Viertel Stunde - Herr B's Handy klingelt.
"Seid still, meine Mutter ist es----ach, ihr seid eh nicht still, ich gehe raus." Seine Mutter steckt in der Rutsche im McDonalds fest und braucht Hilfe, sage ich, und Mätze und der Bayer kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen. Für mich war das nur ein Standartspruch, aber bedingt durch diese zwei Schurken musste ich auch noch mitlachen, weil die so blöd lachten. Schlimm, Schlimm.
Es gibt einen Elfmeter im Spiel.
Wir haben inzwischen das Hardgas ausgepackt. Es kommt drauf an, wo der Schütze hinschießt, denn wir haben abgemacht, wenn der Schütze in das entsprechende Eck schießt, dann muss der jeweilige Trinker von uns sein Getränk exen. Ich musste das tun, wenn er verschießt, Herr B. wenn er ins linke Eck schießt, der Bayer war für die Mitte und Mätze rechts. Schütze läuft an, ---- schießt in die Mitte------gehalten----und im Nachschuss ins Linke-----. Große Verwirrung....Wer trinkt jetzt wie. Letzten Endes trinkt nur Herr B. sein Glas sauber aus, mir wars zu kalt, der Bayer mochte ja nur Weizen, trinkt aber trotzdem.
Kurz vor Halbzeit.
Bayer möchte sein drittes Weizen einschenken. Versuch scheitert wieder auf miserabelste Weise. Herr B. schimpft zurecht mit dem Bayer. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen.
Mitte zweite Hälfte.
Bayer schenkt sich viertes Weizen ein, ein Kristallweizen, das erste, welches er auf einen Schlag einfüllt. Bravo. Er beschwert sich aber, denn Kristall mag er nich, eigentlich ja gerade egal. Doch ein Tropfen aus der Flasche ging auf den Tisch, da warf ihm Herr B. die Tempo Box zu und zack kippte die ganze Siffe auf den Tisch und auf den Boden. Mätze und ich krümmen uns vor Lachen. Mätze's Lache ist unglaublich laut und intensiv, ich konnte nicht mehr. Herr B. veruchte seinen feuchten Gameboy zu retten, ich hoffe, er funktioniert noch.
Nachdem wir brav getrunken hatten, packten wir das Pils aus, Mätze trank das schon die ganze Zeit, denn er hatte keine Lust mehr auf Weizen, weil er als kleines Kind ins Weizenfass gefallen ist, wie wir feststellten. Das Bier hatte die Besonderheit, dass unetrm Deckel die Antwort auf die Frage steht, die man vor dem Öffnen stellt, und bekanntlich lügt der Alkohol nicht. Erste Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer immer fett"...Antwort "Ja". Zweite Frage von Herrn B. "Bleibt der Bayer trotz Marathon Laufes fett?" Antwort:"Ja".
Da sich der Bayer und Mätze sehr gut assimilierten und sie selbst daraus kein Geheimnis machten stellte Herr B. die Finale Frage :"Ist Mätze nachher beim Geschlechtsakt der Mann?". Das Bier durfte Mätze selber öffnen. Also, er öffnete es, lachte, als er die Antwort sah, aber er lachte nicht in einem normalen Ton, sondern in einer schon fast pervers homosexuellen Weise, sodass es mir und Herrn B. die Tränen in die Augen trieb. Die Antwort war schon eigenltich egal, aber sie war natürlich "Ja", Alkohol lügt nicht, dass lernen wir hier aus diesem Beitrag.
Nächsten Donnerstag ist Rückspiel und das Quartett trifft sich auf ein Neues. Es kann nur noch besser werden...
Ich werde berichten...
Samstag, 26. April 2008
Dienstag, 5. Februar 2008
Büttenrede
Heut' da will ich einmal lerne',
doch von draußen, da kommt nur Gelärme.
Ich seh' nach draußen, ich muss mal schaun,
da wird mir schlecht, es ist Fasching, da steht ein Clown.
Primitive Saufmusik läuft und das auch noch unglaublich laut,
das Lernen, das hat der Fasching mir hiermit versaut.
Fasching, das mag wohl jedes Kind,
doch guck' ich vom Balkon ich kein Kind find'.
Nein, nur Erwachsene, aber nicht gesegnet mit Vernunft,
ist das hier wirklich meines Landes Zukunft?
Sie fressen, saufen und sie grölen,
sofort muss ich denken an die frühe Menschheit, die lebte in Höhlen.
Lustig sind diese verkleideten Menschen nicht,
allerhöchstens durch ihre Fratze, ihr Gesicht.
Diese Fratze allein drückt schon die Dummheit aus,
denn jemand normales, der geht an so einem Tag nicht aus dem Haus.
Damals, als ich noch ein Kind war, leicht zu manipulieren,
da war Fasching toll, da musste ich auch noch nicht studieren.
Doch selbst, wenn ich das jetzt nicht mehr müsste,
Fasching, darauf habe ich nie mehr Gelüste.
Fasnacht, das kann man nur lassen,
tut mir bitte den Gefallen, Fasching, das muss man hassen!
Dähh, Dähhhh
doch von draußen, da kommt nur Gelärme.
Ich seh' nach draußen, ich muss mal schaun,
da wird mir schlecht, es ist Fasching, da steht ein Clown.
Primitive Saufmusik läuft und das auch noch unglaublich laut,
das Lernen, das hat der Fasching mir hiermit versaut.
Fasching, das mag wohl jedes Kind,
doch guck' ich vom Balkon ich kein Kind find'.
Nein, nur Erwachsene, aber nicht gesegnet mit Vernunft,
ist das hier wirklich meines Landes Zukunft?
Sie fressen, saufen und sie grölen,
sofort muss ich denken an die frühe Menschheit, die lebte in Höhlen.
Lustig sind diese verkleideten Menschen nicht,
allerhöchstens durch ihre Fratze, ihr Gesicht.
Diese Fratze allein drückt schon die Dummheit aus,
denn jemand normales, der geht an so einem Tag nicht aus dem Haus.
Damals, als ich noch ein Kind war, leicht zu manipulieren,
da war Fasching toll, da musste ich auch noch nicht studieren.
Doch selbst, wenn ich das jetzt nicht mehr müsste,
Fasching, darauf habe ich nie mehr Gelüste.
Fasnacht, das kann man nur lassen,
tut mir bitte den Gefallen, Fasching, das muss man hassen!
Dähh, Dähhhh
Donnerstag, 17. Januar 2008
Der Tag, als Gadine O.'s Bogen zerbrach...
Gewidmet ist dieser Eintrag, Isi A. aka Pascha und Nadine O. aka Gadine.
Ich heiße Wolf Q. Ich bin Schreiber dieses Blogs, 22 Jahre alt, blond, blaue Augen, 1,86m groß und schwer attraktiv. Die Älteren unter euch werden jetzt bestimmt sagen, ich lebe in der falschen Zeit. Vor 70 Jahren war die Zeit für Typen wie mich.
In diesem Körper war ich nun mit vier nicht minderwertigeren Typen und Freunden auf dem Weg nach Luha, dem hässlichen Bruder von Mannheim.
Lokales Ziel dieser Reise war die Kaoten WG, der WG von Pascha und Gadine, die sie mit noch einem Mädel und einem Kerle bewohnen.
Als wir in der Wohnung ankamen, waren noch andere Freunde von den Kaoten anwesend, von hot bis normal, von Mädchen bis Junge.
Kausales Ziel war vorzuglühen und in ne Disse zu gehen.
Vorglühen war witzig, das ist das Schlimme am Vorglühen, denn es passiert ja nix Lustiges, der Alkohol gaugelt dir vor, dass die Situation lustig sei. Dann zogen wir los. Wir wollten in die Innenstadt Mannheims, abfeiern, aber Pascha hatte natürlich den Raff verloren, dass gar kein Zug mehr nach Mannheim düst. Also rein ins Taxi.
Gadine saß im Taxi neben mir. Sie fragte den Taxifahrer die ganze Zeit über, wie er heiße. Er antwortete mit keinem Wort, hörte lediglich nur auf Wegbeschreibungen. Da kamen wir an. Hauptbahnhof Mannheim.
Bitterkalt, der Wind bließ wie Beate Uhse.
Es war glatt, glatt wie ein Kokainportionierer.
Niemand hatte Winterschuhe an, die Jungs eher Sambaschläpple, die Mädels so Stiefel. Alle konnten gut laufen, alle merkten, es war glatt, alle konnten gut laufen, doch eine schien ihr Bügeleisen im Stiefel vergessen zu haben, jene Gadine.
Ich kann sagen, es war ein unspektakulärer Sturz, eigentlich nicht der Rede wert, ich half ihr noch auf, da kam schon der Pascha an, sichtlich in seiner Ehre gekränkt.
"Ey Gadine, was soll des? Blamiersch' mich hier vor meinen Freunden" und gab' ihr einen Klapps, oder auch zwei oder drei auf die Backe - die im Gesicht- links und rechts.
Für alle die sich bisher fragten, woher der Name "Pascha" kommt, der wird sich an dieser Stelle weiter fragen bei einem IQ einer Kuh oder es jetzt erkennen.
Pascha wurde blamiert - vor seinen Freunden -, hochgradig, denn als Mitbewohnerin so unangenehm aufzufallen und das noch zu einem Zeitpunkt, wo seine besten Freunde am Start sind, das kann sogar ich nachvollziehen.
Aber Gadine lachte, sie weinte nicht, obwohl sie es eigentlich gemusst hätte, denn sie brach sich bei dieser Aktion den Ellbogen. Wie sich später herausstellte war das ihr Glück, denn hätte es das harte Kopfsteinpflaster nicht getan, dann der harte Pascha :))
Aber sie merkte nix davon, kicherte nur, wie ne Erbs'.
Alle Dissen waren gerammelt voll, sodass wir schon bevor es richtig losging einen Teil unserer Partymeute verloren, aber wäre es eine Partymeute gewesen, dann wären sie bestimmt nicht gegangen. Doch dann hatten wir Glück.
Als wir in irgendso eine Kneipe reinwollten, kam uns ein Gammler entgegen. Er kam uns entgegen, weil die Kneipe gerade dicht machte. Diesem Gammler sollte es vorbehalten sein, unseren Abendverlauf zu bestimmen.
Er schickte uns in eine Disse, die bestimm noch leer war, und das war sie auch, kein Wunder, denn es war scheiße dort. Es war Karaoke Abend. Es sang immer abwechselnd, ein hässlicher Typ und ein dickes Mädchen. Zum Glück wurde meine Ohrenkrebs bereits behandelt, sonst könnte ich jetzt nicht mehr schreiben, nicht weil ich nix mehr hören würde, nein, weil ich kaputt wäre.
Es sangen einige von uns auch noch, um den bisherigen Abend abzurunden. Grässlich, so grässlich, dass ich mit Pascha allein auf der Tanzfläche zu den esängen unseres Kumpels tanzte, blamieren konnte man sich in dem Laden nicht.
Wir mussten in einen anderen Club. Doch Gadine konnte da nicht mehr mit, sie hatte keine Lust mehr. Damit endet die Geschichet, doch ihr Ellbogen ist weiterhin gebrochen.
Gute Besserung.
Was lernen meine Leser daraus?
Spannung im Oberkörper!
Ich heiße Wolf Q. Ich bin Schreiber dieses Blogs, 22 Jahre alt, blond, blaue Augen, 1,86m groß und schwer attraktiv. Die Älteren unter euch werden jetzt bestimmt sagen, ich lebe in der falschen Zeit. Vor 70 Jahren war die Zeit für Typen wie mich.
In diesem Körper war ich nun mit vier nicht minderwertigeren Typen und Freunden auf dem Weg nach Luha, dem hässlichen Bruder von Mannheim.
Lokales Ziel dieser Reise war die Kaoten WG, der WG von Pascha und Gadine, die sie mit noch einem Mädel und einem Kerle bewohnen.
Als wir in der Wohnung ankamen, waren noch andere Freunde von den Kaoten anwesend, von hot bis normal, von Mädchen bis Junge.
Kausales Ziel war vorzuglühen und in ne Disse zu gehen.
Vorglühen war witzig, das ist das Schlimme am Vorglühen, denn es passiert ja nix Lustiges, der Alkohol gaugelt dir vor, dass die Situation lustig sei. Dann zogen wir los. Wir wollten in die Innenstadt Mannheims, abfeiern, aber Pascha hatte natürlich den Raff verloren, dass gar kein Zug mehr nach Mannheim düst. Also rein ins Taxi.
Gadine saß im Taxi neben mir. Sie fragte den Taxifahrer die ganze Zeit über, wie er heiße. Er antwortete mit keinem Wort, hörte lediglich nur auf Wegbeschreibungen. Da kamen wir an. Hauptbahnhof Mannheim.
Bitterkalt, der Wind bließ wie Beate Uhse.
Es war glatt, glatt wie ein Kokainportionierer.
Niemand hatte Winterschuhe an, die Jungs eher Sambaschläpple, die Mädels so Stiefel. Alle konnten gut laufen, alle merkten, es war glatt, alle konnten gut laufen, doch eine schien ihr Bügeleisen im Stiefel vergessen zu haben, jene Gadine.
Ich kann sagen, es war ein unspektakulärer Sturz, eigentlich nicht der Rede wert, ich half ihr noch auf, da kam schon der Pascha an, sichtlich in seiner Ehre gekränkt.
"Ey Gadine, was soll des? Blamiersch' mich hier vor meinen Freunden" und gab' ihr einen Klapps, oder auch zwei oder drei auf die Backe - die im Gesicht- links und rechts.
Für alle die sich bisher fragten, woher der Name "Pascha" kommt, der wird sich an dieser Stelle weiter fragen bei einem IQ einer Kuh oder es jetzt erkennen.
Pascha wurde blamiert - vor seinen Freunden -, hochgradig, denn als Mitbewohnerin so unangenehm aufzufallen und das noch zu einem Zeitpunkt, wo seine besten Freunde am Start sind, das kann sogar ich nachvollziehen.
Aber Gadine lachte, sie weinte nicht, obwohl sie es eigentlich gemusst hätte, denn sie brach sich bei dieser Aktion den Ellbogen. Wie sich später herausstellte war das ihr Glück, denn hätte es das harte Kopfsteinpflaster nicht getan, dann der harte Pascha :))
Aber sie merkte nix davon, kicherte nur, wie ne Erbs'.
Alle Dissen waren gerammelt voll, sodass wir schon bevor es richtig losging einen Teil unserer Partymeute verloren, aber wäre es eine Partymeute gewesen, dann wären sie bestimmt nicht gegangen. Doch dann hatten wir Glück.
Als wir in irgendso eine Kneipe reinwollten, kam uns ein Gammler entgegen. Er kam uns entgegen, weil die Kneipe gerade dicht machte. Diesem Gammler sollte es vorbehalten sein, unseren Abendverlauf zu bestimmen.
Er schickte uns in eine Disse, die bestimm noch leer war, und das war sie auch, kein Wunder, denn es war scheiße dort. Es war Karaoke Abend. Es sang immer abwechselnd, ein hässlicher Typ und ein dickes Mädchen. Zum Glück wurde meine Ohrenkrebs bereits behandelt, sonst könnte ich jetzt nicht mehr schreiben, nicht weil ich nix mehr hören würde, nein, weil ich kaputt wäre.
Es sangen einige von uns auch noch, um den bisherigen Abend abzurunden. Grässlich, so grässlich, dass ich mit Pascha allein auf der Tanzfläche zu den esängen unseres Kumpels tanzte, blamieren konnte man sich in dem Laden nicht.
Wir mussten in einen anderen Club. Doch Gadine konnte da nicht mehr mit, sie hatte keine Lust mehr. Damit endet die Geschichet, doch ihr Ellbogen ist weiterhin gebrochen.
Gute Besserung.
Was lernen meine Leser daraus?
Spannung im Oberkörper!
Freitag, 11. Januar 2008
Nicht dumm, aber faul
"Ich bin nicht dumm und faul", so die Worte eines polnischen Querdenkers aus Karlsruhe.
Der Querdenker bin zwar nicht ich, Pole auch nicht, aber nichts trifft auf mich zu wie das. Nicht, dass ich jetzt sagen will, ich wäre zu klug für alles, nein, das "dumm" steht hier im Zusammenhang mit Arbeit.
Es handelt sich hierbei um Arbeit, die geleistet werden kann, aber nicht zwingend von Nöten ist, um zum Erfolg zu kommen.
Diese Arbeit nennt man auch Lernen. Naja, das "faul" brauche ich nicht zu erläutern, das stimmt schon so...
Am Mittwoch war ich an der Uni, musste dazu schon um 8.45Uhr aufstehen, brutal früh, aber richtig brutal früh. Wenn man so früh an die Uni geht und was lernen will, dann ist das unmöglich, brutal unmöglich. Man wartet nur darauf gerade wieder nach Hause zu gehen, aber ich hatte einen Auftrag zu erfüllen, ich musste mein Übungsblatt abschreiben und abgeben, um am nächsten Tag nicht nochmal zur Uni zu müssen.
Es wird mir sicher keiner glauben wie schwer es nur war aufrecht zu sitzen, das kann man kaum glauben. Ich war gefangen - in der Uni und noch im eigenen letargischen Körper.
Auf nächsten Mittwoch muss ich auch noch einen Vortrag vorbereiten, bin aber nicht dazu gekommen, aufgrund mangelnder Körperspannung im Rückenbereich.
Ungesund für die Bandscheibe mag jetzt der eine oder andere sagen und hat damit vollkommen Recht.
Ich gelobe Besserung und gebe dem System die Schuld.
Fortsetzung folgt...
Der Querdenker bin zwar nicht ich, Pole auch nicht, aber nichts trifft auf mich zu wie das. Nicht, dass ich jetzt sagen will, ich wäre zu klug für alles, nein, das "dumm" steht hier im Zusammenhang mit Arbeit.
Es handelt sich hierbei um Arbeit, die geleistet werden kann, aber nicht zwingend von Nöten ist, um zum Erfolg zu kommen.
Diese Arbeit nennt man auch Lernen. Naja, das "faul" brauche ich nicht zu erläutern, das stimmt schon so...
Am Mittwoch war ich an der Uni, musste dazu schon um 8.45Uhr aufstehen, brutal früh, aber richtig brutal früh. Wenn man so früh an die Uni geht und was lernen will, dann ist das unmöglich, brutal unmöglich. Man wartet nur darauf gerade wieder nach Hause zu gehen, aber ich hatte einen Auftrag zu erfüllen, ich musste mein Übungsblatt abschreiben und abgeben, um am nächsten Tag nicht nochmal zur Uni zu müssen.
Es wird mir sicher keiner glauben wie schwer es nur war aufrecht zu sitzen, das kann man kaum glauben. Ich war gefangen - in der Uni und noch im eigenen letargischen Körper.
Auf nächsten Mittwoch muss ich auch noch einen Vortrag vorbereiten, bin aber nicht dazu gekommen, aufgrund mangelnder Körperspannung im Rückenbereich.
Ungesund für die Bandscheibe mag jetzt der eine oder andere sagen und hat damit vollkommen Recht.
Ich gelobe Besserung und gebe dem System die Schuld.
Fortsetzung folgt...
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Weihnachtsmarkt - Ein Gedicht zum Vortrag an heilig Abend
Jedes Jahr triffts mich knallhart,
es ist Weihnachtsmarkt.
Am Start, da sind nur Vollidioten,
fressen tun sie Lángos und saufen nur den heißen Roten.
Ist klar, dass dieser Ort nichts für mich ist,
ein Ort, an dem sich nur der Pöbel trifft.
Stehen nur im Kreis herum, die doofen Leute,
kommen sternhagelvoll zusammen und saufen runter ihre Beute.
Sie freuen sich, stehn im Weg, grölen und machen Witze,
lustig ist das wie von ner Kuh die Ritze.
Aber die Unwissenden merken nicht, dass sie sich blamieren,
immer weiter saufen, nur die Zapfer hier kassieren.
Dann gibts da noch die erfahrenen, die langsamen, die Alten,
die schon während dem Laufen abschalten.
Machen so als sähen sie den Markt zum ersten Mal,
Stehen einfach im Weg, ich komm' nicht vorbei - fatal.
Nein, ich gehe nicht freiwillig auf diesen Markt der Pleite,
Ich bin Arzt, ich will da nur durch, auf die Seite!
Schaue ich dem Volk ins Gesicht, wie es schreit und lacht,
dann wird mir bewusst, dass selbst der Liebe Gott mal Fehler macht.
Weihnachtsmarkt, das ist wie Rauchen, das ist bäh,
das ist blöd, das merkste jetzt selbst, ne?
es ist Weihnachtsmarkt.
Am Start, da sind nur Vollidioten,
fressen tun sie Lángos und saufen nur den heißen Roten.
Ist klar, dass dieser Ort nichts für mich ist,
ein Ort, an dem sich nur der Pöbel trifft.
Stehen nur im Kreis herum, die doofen Leute,
kommen sternhagelvoll zusammen und saufen runter ihre Beute.
Sie freuen sich, stehn im Weg, grölen und machen Witze,
lustig ist das wie von ner Kuh die Ritze.
Aber die Unwissenden merken nicht, dass sie sich blamieren,
immer weiter saufen, nur die Zapfer hier kassieren.
Dann gibts da noch die erfahrenen, die langsamen, die Alten,
die schon während dem Laufen abschalten.
Machen so als sähen sie den Markt zum ersten Mal,
Stehen einfach im Weg, ich komm' nicht vorbei - fatal.
Nein, ich gehe nicht freiwillig auf diesen Markt der Pleite,
Ich bin Arzt, ich will da nur durch, auf die Seite!
Schaue ich dem Volk ins Gesicht, wie es schreit und lacht,
dann wird mir bewusst, dass selbst der Liebe Gott mal Fehler macht.
Weihnachtsmarkt, das ist wie Rauchen, das ist bäh,
das ist blöd, das merkste jetzt selbst, ne?
Montag, 12. November 2007
24 Stunden Bericht
Samstag 10.11.07
8.30 Uhr:
Wecker klingelt...
Nicht für mich, meine Freundin steht auf und weckt mich...Sie fragt mich, auf welche Uhrzeit sie den Wecker für mich stellen soll. Ich sage 10uhr...Sie geht nach Hause.
10 Uhr:
Wecker klingelt.
Ich stelle ihn aus und schlafe weiter...nur noch ein paar Minuten.
11.30 Uhr:
Scheiße...das war jetzt doch zu lange. Will doch wenigstens ein bisschen was lernen, also, Computer einschalten. ICQ an, wer hat im StudiVZ einen neuen Satz in sein Profil geschrieben....
12.00Uhr:
Immernoch nix gelernt. Ist ja schließlich Wochenende, außerdem habe ich ja noch genügend Zeit bis die ersten Klausuren ins Haus stehen, da kann ich doch noch ein Wochenende Pause machen.
Ich mache mir Gedanken, was ich heute essen soll. Heute mal selbst Burger oder sowas machen, das wär doch was, aber da muss ich wieder alles sauber machen, nicht weil ich es sauber haben will, nein, die Fleischreste am Grill würden schlecht riechen.
Ich schalte den Fernseher ein, 2. Bundesliga von gestern gucken.
Auf einmal habe ich keinen Hunger mehr, es läuft noch eine viertel Stunde das Behindertenmagazin "Normal" bevor die Bundesliga beginnt. Scheiße...die Bilder fräsen sich in mein Gehirn, essen jetzt unmöglich. Mittagessen wird sich auf 19.30uhr verschieben.
Nach der Bundesliga:
Gut, was mache ich jetzt. Ich drehe mich wieder zum PC, einfach nur blöd rumklicken. Dann rufe ich meine Freundin wieder an, um die Abendgestaltung zu planen.
Bis 16Uhr mache ich alles, bloß nicht lernen, bin doch klug, muss nix lernen.
16UHr:
Ich gehe mit meinem Vater in den Liedl, Getränke für die nächsten 3 Wochen kaufen, weil unser Fahrstuhl für diesen Zeitraum defekt sein wird. Okay, alles super gelaufen. Mein Vater hatte noch was vergessen zu kaufen, als wir bereits am Auto standen. In diesem Moment parkt ein alter Mann neben uns. Als er an mir vorbeiläuft sagt er was zu mir. "Nuschel Nuschel" Ich: "Wie bitte?" "Koi Gwicht" Ich: "Was?" "Koi Gwicht" sagt er und schlenkert seine beiden Tüten hoch, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass die leeren Pfandflaschen aus Plastik wenig wiegen. Ich sage "gut" und lächle. Son Scheißdreck muss ich mir anhören, aber ich bin nett.
17.00Uhr:
Wir kommen daheim an, ich lade aus, dusche, ziehe mich um und sprinte zum ECE-Center, um meine Freundin in Empfang zu nehmen.
17.26Uhr:
Freundin wird in Empfang genommen, Sektempfang wäre auch was Schönes gewesen. Freundin will Schuhe für den kalten Winter kaufen, obwohl sie ja schon welche hat, genauer "Stiefel".
1. Geschäft: "Scheiße, die, die ich wollte gibts ja gar nicht mehr". Ich juble innerlich. "Aber ich guck' trotzdem noch durch". Das wars mit dem Jubeln. Zu meinem Überraschen gehen wir nach 15Minuten ins nächste Geschäft. 15 Minuten meines Lebens verschenkt, ich wäre sofort gegangen.
2.Geschäft:"Scheiße, dass Geschäft gibts ja gar nicht mehr auf der Kaiserstraße". Ja, Aldi ist ja auch in der Waldstraße, traue mich aber nicht dies laut auszusprechen. Stimmung schon leicht am schwanken.
3.Geschäft:Das war ein CD- Geschäft, irgendeine blöde CD suchen. So ein Blödsinn, ich habe doch Internet.
4.Geschäft: "Ah, da sind die Stiefel. Wie findest du die?" Eine Frage, die jeder Mann fürchtet, denn man kann nur falsch antworten, außer man sagt "prima". "Prima". "Meinste, die passen?" "Yoah". Aber die Verkäuferin sagt, dass der "Schaft" zur groß ist. Notiz an mich: "Schaft"- Bezeichnung für den Teil des Stiefels, der den Unterschenkel bedeckt.
Das war wieder nix, nächstes Geschäft.
5.Geschäft: Ein sogenanntes "komm, lass da mal gucken"- Geschäft. Unmotiviert rein, unmotiviert raus. Die Stimmung mittlerweile sehr gespannt.
Wieder zurück ins ECE-Center. Mein Hunger langsam unerträglich.
6.Geschäft: Unfassbar, Stiefel gefunden. Weltklasse, Stimmung jetzt überragend ;-)
Aber nein, die CD, aussichtsloses Suchen nach einem Lied, dass nie auf einer Maxi CD erschienen ist, geschweige denn auf einem Album leicht zu finden ist.
Aber gut. 19UHr...Einkauf beendet...Dann klingelt das Handy. Mein Vater braucht was, was ich am Europaplatz bekomme, ein Platz, der für meine müden Füße und meinen hungrigen Bauch weit weg liegt, zudem muss ich dann noch zur Bank, damit ich mir noch was zum Essen holen kann. Ich beiß mir auf die Zunge und erledige den Job.
Okay, wohin essen? Ich habe Bock auf Schnitzel, ab ins Multi Kulti, auch wieder hunderte Meter weg.
19.30Uhr:
@Multi Kulti. Vor uns laufen 3 Männer rein, die werden doch nicht uns einen guten Platz wegnehmen? Durch meine durch das Fußball und strategisches Denken erworbene Übersicht, nicht zuletzt der unbändige Wille was zu essen, ermöglicht mir das sofortige Erspähen einer gepolsterten Sitzbank. Ich zerre meine Freundin dahin. Ich sage ihr, ich weiß schon, was ich bestelle. Zu diesem Zeitpunkt zieht sie noch die Jacke aus. Die Bedienung kommt "Habt ihr für den Tisch reserviert?" Scheiße, ab zum nächsten Tisch, diesmal ungepolstert, kalt und eng. "Man, ich will hier nicht sitzen, gib die Tüte her, die steht ja voll im Weg." Bedienung wieder im Anmarsch, dann wird auf den guten Bänken wieder was frei, und das hinter meinem Rücken, ich konnte es nur erahnen, während meine Freundin den freien Blick auf die Leute hatte, die aufstanden. Der unbedingte Wille, das hat mir den Tag gerettet. Also los, auf die Bank. Endlich was essen. Ich bestelle komplett, ohne einmal in die Karte geguckt zu haben. Meine Freundin bestellt zögerlich was zu trinken und sagt "Hättest ruhig auch schon was zu Essen bestellen können!" Das habe ich schon gemacht, antwortete ich ihr. Da wird sie wütend. Stimmung wieder kaputt. Als die Bedienung wieder vorbeikommt bestellt sie sich dann auch was zum Essen.
"Ich muss auf Toilette, aber ich habe Angst da unten im Keller". Super. "Soll ich jetzt meine Jacke anziehen, deine Tüte nehmen, deine Tasche nehmen, deinen Schirm, mit dir runter in den Keller gehen, damit du aufs Klo kannst?" Sie geht mit der Bitte, dass wenn sie nicht in 5 Minuten zurück ist ich gucken solle. 3 Minuten später ist sie wieder da.
Es wird nix geredet. Ich probiere das Gespräch anzukurbeln, bin doch Entertainer. "Du brauchst jetzt agr nicht so machen, dich interessiert doch sonst auch nicht, was ich rede und gibst keine Antwort." Du stellst aber auch keine Fragen, sage ich zu ihr, du erzählst doch nur. Gut, egal, essen kommt. Sonst immer Mörderportionen, diesmal etwas kleiner, scheiße.
Wir zahlen.
20.20Uhr:
Heimweg, unspektakulär, Stimmung normal.
20.30Uhr:
Daheim angekommen. Da wir die CD nicht gefunden haben, muss ich die jetzt von einem Internetstream recorden. Bis es perfekt ist, vergeht eine Stunde.
21.30UHr:
Jetzt wird Fernsehen geguckt, ich setze mich durch. Jawoll, habe ja heute genug getan, jetzt gucke ich das, was ich will. Stimmung geht dadurch wieder kaputt.
23Uhr:
Es läuft eine super Reportage auf Phoenix, im Ernst. "Soziale Brennpunkte", mein absolutes Lieblingsthema vor Schädlingsbekämpfung und Lebensmittelkontolleuren.
Sehr lustig, wie die dort rappen und tanzen. "Ich bin kein Sänger, ich bin Rapper", sehr lustig dieser Satz.
0.40Uhr:
Es wird geschlafen, meine Freundin schon früher.
8.30UHr:
Der Wecker klingelt. Meine Freundin steht auf und fragt mich, auf welche Uhrzeit sie den Wecker für mich stellen soll.
8.30 Uhr:
Wecker klingelt...
Nicht für mich, meine Freundin steht auf und weckt mich...Sie fragt mich, auf welche Uhrzeit sie den Wecker für mich stellen soll. Ich sage 10uhr...Sie geht nach Hause.
10 Uhr:
Wecker klingelt.
Ich stelle ihn aus und schlafe weiter...nur noch ein paar Minuten.
11.30 Uhr:
Scheiße...das war jetzt doch zu lange. Will doch wenigstens ein bisschen was lernen, also, Computer einschalten. ICQ an, wer hat im StudiVZ einen neuen Satz in sein Profil geschrieben....
12.00Uhr:
Immernoch nix gelernt. Ist ja schließlich Wochenende, außerdem habe ich ja noch genügend Zeit bis die ersten Klausuren ins Haus stehen, da kann ich doch noch ein Wochenende Pause machen.
Ich mache mir Gedanken, was ich heute essen soll. Heute mal selbst Burger oder sowas machen, das wär doch was, aber da muss ich wieder alles sauber machen, nicht weil ich es sauber haben will, nein, die Fleischreste am Grill würden schlecht riechen.
Ich schalte den Fernseher ein, 2. Bundesliga von gestern gucken.
Auf einmal habe ich keinen Hunger mehr, es läuft noch eine viertel Stunde das Behindertenmagazin "Normal" bevor die Bundesliga beginnt. Scheiße...die Bilder fräsen sich in mein Gehirn, essen jetzt unmöglich. Mittagessen wird sich auf 19.30uhr verschieben.
Nach der Bundesliga:
Gut, was mache ich jetzt. Ich drehe mich wieder zum PC, einfach nur blöd rumklicken. Dann rufe ich meine Freundin wieder an, um die Abendgestaltung zu planen.
Bis 16Uhr mache ich alles, bloß nicht lernen, bin doch klug, muss nix lernen.
16UHr:
Ich gehe mit meinem Vater in den Liedl, Getränke für die nächsten 3 Wochen kaufen, weil unser Fahrstuhl für diesen Zeitraum defekt sein wird. Okay, alles super gelaufen. Mein Vater hatte noch was vergessen zu kaufen, als wir bereits am Auto standen. In diesem Moment parkt ein alter Mann neben uns. Als er an mir vorbeiläuft sagt er was zu mir. "Nuschel Nuschel" Ich: "Wie bitte?" "Koi Gwicht" Ich: "Was?" "Koi Gwicht" sagt er und schlenkert seine beiden Tüten hoch, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass die leeren Pfandflaschen aus Plastik wenig wiegen. Ich sage "gut" und lächle. Son Scheißdreck muss ich mir anhören, aber ich bin nett.
17.00Uhr:
Wir kommen daheim an, ich lade aus, dusche, ziehe mich um und sprinte zum ECE-Center, um meine Freundin in Empfang zu nehmen.
17.26Uhr:
Freundin wird in Empfang genommen, Sektempfang wäre auch was Schönes gewesen. Freundin will Schuhe für den kalten Winter kaufen, obwohl sie ja schon welche hat, genauer "Stiefel".
1. Geschäft: "Scheiße, die, die ich wollte gibts ja gar nicht mehr". Ich juble innerlich. "Aber ich guck' trotzdem noch durch". Das wars mit dem Jubeln. Zu meinem Überraschen gehen wir nach 15Minuten ins nächste Geschäft. 15 Minuten meines Lebens verschenkt, ich wäre sofort gegangen.
2.Geschäft:"Scheiße, dass Geschäft gibts ja gar nicht mehr auf der Kaiserstraße". Ja, Aldi ist ja auch in der Waldstraße, traue mich aber nicht dies laut auszusprechen. Stimmung schon leicht am schwanken.
3.Geschäft:Das war ein CD- Geschäft, irgendeine blöde CD suchen. So ein Blödsinn, ich habe doch Internet.
4.Geschäft: "Ah, da sind die Stiefel. Wie findest du die?" Eine Frage, die jeder Mann fürchtet, denn man kann nur falsch antworten, außer man sagt "prima". "Prima". "Meinste, die passen?" "Yoah". Aber die Verkäuferin sagt, dass der "Schaft" zur groß ist. Notiz an mich: "Schaft"- Bezeichnung für den Teil des Stiefels, der den Unterschenkel bedeckt.
Das war wieder nix, nächstes Geschäft.
5.Geschäft: Ein sogenanntes "komm, lass da mal gucken"- Geschäft. Unmotiviert rein, unmotiviert raus. Die Stimmung mittlerweile sehr gespannt.
Wieder zurück ins ECE-Center. Mein Hunger langsam unerträglich.
6.Geschäft: Unfassbar, Stiefel gefunden. Weltklasse, Stimmung jetzt überragend ;-)
Aber nein, die CD, aussichtsloses Suchen nach einem Lied, dass nie auf einer Maxi CD erschienen ist, geschweige denn auf einem Album leicht zu finden ist.
Aber gut. 19UHr...Einkauf beendet...Dann klingelt das Handy. Mein Vater braucht was, was ich am Europaplatz bekomme, ein Platz, der für meine müden Füße und meinen hungrigen Bauch weit weg liegt, zudem muss ich dann noch zur Bank, damit ich mir noch was zum Essen holen kann. Ich beiß mir auf die Zunge und erledige den Job.
Okay, wohin essen? Ich habe Bock auf Schnitzel, ab ins Multi Kulti, auch wieder hunderte Meter weg.
19.30Uhr:
@Multi Kulti. Vor uns laufen 3 Männer rein, die werden doch nicht uns einen guten Platz wegnehmen? Durch meine durch das Fußball und strategisches Denken erworbene Übersicht, nicht zuletzt der unbändige Wille was zu essen, ermöglicht mir das sofortige Erspähen einer gepolsterten Sitzbank. Ich zerre meine Freundin dahin. Ich sage ihr, ich weiß schon, was ich bestelle. Zu diesem Zeitpunkt zieht sie noch die Jacke aus. Die Bedienung kommt "Habt ihr für den Tisch reserviert?" Scheiße, ab zum nächsten Tisch, diesmal ungepolstert, kalt und eng. "Man, ich will hier nicht sitzen, gib die Tüte her, die steht ja voll im Weg." Bedienung wieder im Anmarsch, dann wird auf den guten Bänken wieder was frei, und das hinter meinem Rücken, ich konnte es nur erahnen, während meine Freundin den freien Blick auf die Leute hatte, die aufstanden. Der unbedingte Wille, das hat mir den Tag gerettet. Also los, auf die Bank. Endlich was essen. Ich bestelle komplett, ohne einmal in die Karte geguckt zu haben. Meine Freundin bestellt zögerlich was zu trinken und sagt "Hättest ruhig auch schon was zu Essen bestellen können!" Das habe ich schon gemacht, antwortete ich ihr. Da wird sie wütend. Stimmung wieder kaputt. Als die Bedienung wieder vorbeikommt bestellt sie sich dann auch was zum Essen.
"Ich muss auf Toilette, aber ich habe Angst da unten im Keller". Super. "Soll ich jetzt meine Jacke anziehen, deine Tüte nehmen, deine Tasche nehmen, deinen Schirm, mit dir runter in den Keller gehen, damit du aufs Klo kannst?" Sie geht mit der Bitte, dass wenn sie nicht in 5 Minuten zurück ist ich gucken solle. 3 Minuten später ist sie wieder da.
Es wird nix geredet. Ich probiere das Gespräch anzukurbeln, bin doch Entertainer. "Du brauchst jetzt agr nicht so machen, dich interessiert doch sonst auch nicht, was ich rede und gibst keine Antwort." Du stellst aber auch keine Fragen, sage ich zu ihr, du erzählst doch nur. Gut, egal, essen kommt. Sonst immer Mörderportionen, diesmal etwas kleiner, scheiße.
Wir zahlen.
20.20Uhr:
Heimweg, unspektakulär, Stimmung normal.
20.30Uhr:
Daheim angekommen. Da wir die CD nicht gefunden haben, muss ich die jetzt von einem Internetstream recorden. Bis es perfekt ist, vergeht eine Stunde.
21.30UHr:
Jetzt wird Fernsehen geguckt, ich setze mich durch. Jawoll, habe ja heute genug getan, jetzt gucke ich das, was ich will. Stimmung geht dadurch wieder kaputt.
23Uhr:
Es läuft eine super Reportage auf Phoenix, im Ernst. "Soziale Brennpunkte", mein absolutes Lieblingsthema vor Schädlingsbekämpfung und Lebensmittelkontolleuren.
Sehr lustig, wie die dort rappen und tanzen. "Ich bin kein Sänger, ich bin Rapper", sehr lustig dieser Satz.
0.40Uhr:
Es wird geschlafen, meine Freundin schon früher.
8.30UHr:
Der Wecker klingelt. Meine Freundin steht auf und fragt mich, auf welche Uhrzeit sie den Wecker für mich stellen soll.
Donnerstag, 8. November 2007
24 Stunden Bericht hat gewonnen
Mit sage und schreibe sechs Stimmen hat der 24 Stunden Bericht gewonnen und wird in den nächsten Tagen auf dem besten Blog der Welt erscheinen.
Bis dahin bitte sauber bleiben.
Bis dahin bitte sauber bleiben.
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